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„For a better Future“ Digitalisierung der Schulen JETZT

24.11.202017:45 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: „For a better Future“ Digitalisierung der Schulen JETZT

(openPR) Arbeitnehmer ins HomeOffice – Schüler ohne Abstandsregeln ins Klassenzimmer
Milliarden für die Wirtschaft, kostensparende Hygienepläne für Schulen
Grundrecht auf Unversehrtheit, außer für Schüler und Lehrer

Wir fordern:
Gleiche Hygienestandards für alle
Digitaler Kompetenzaufbau
angepasste Lehrpläne und Prüfungen

„For a better Future“ Digitalisierung der Schulen JETZT

tragfähiges Konzept für unsere Schulen in Pandemiezeiten und darüber hinaus - Online-Petition (openpetition.de)

Schulen in unserer Gesellschaft brauchen endlich ein gerechtes, tragfähiges und stabiles Konzept in der Corona Krise. In den nächsten Monaten wird sich nichts ändern. Der politische Ansatz von Woche zu Woche zu denken ist sinnlos und planlos. Das Virus macht sein Ding und wird dies auch nicht ändern, solange wir es nicht beständig und dauerhaft daran hindern.

Politische Ansätze wie „Schule bleiben offen“ ist ein einseitiges Konzept, das weder den Schülern noch der Gesellschaft hilft. Ohne Mithilfe der Schulen werden wir mit hohen Fallzahlen und extremen Einschränkungen in anderen Bereichen leben müssen, damit nicht das völlige Chaos losbricht. Hohe Fallzahlen bedeutet aber unnötiges Leid und auch unnötige Tote. Die aktuelle Lage gibt Hoffnung, dass in absehbarer Zeit mit einer Impfung viele schlimme Schicksale verhindert werden können.

Schule kann vor Ort in den nächsten Monaten nur mit einem Mindestabstand (nicht Sitzabstand) von 1,5 bis 2 Meter, mit Raumfiltern oder wirksamer Maske stattfinden. Maskenpflicht muss auf dem gesamten Schulweg gelten. Distanzunterricht ist eine Chance endlich den Defiziten in der digitalen Bildung entgegenzutreten und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes zu gewährleisten.

Soforthilfen in allen Bereichen sind möglich, aber Schulen bekommen nur kostensparende Hygienepläne. Schulen brauchen Zugriff auf die notwendigen Finanzmittel und dies morgen. Es braucht keine „beamtisch“ ausgearbeiteten Pläne, um den Bedarf an schnellem Internet oder WLAN zu erkennen.

Das Virus ist eine Konstante. Die Veränderungen wie wiederkehrenden Lockdowns, Klassen und Lehrer in Quarantäne erschafft die Politik im Fokus der Wählergunst. Schüler und Lehrer müssen sich für das laufende Schuljahr auf einen zur Pandemie passenden Weg einstellen können.

Begründung

Lassen Sie uns die Nerven behalten und das Richtige tun. Für Schulen bedeutet dies in erster Konsequenz, dass wir die Chance nutzen sollten, die Schulen durch das Erlernen der Digitalisierung zu modernisieren. Statt den Fokus auf den Präsenzunterricht zu setzen kann der Umgang mit digitalen Medien für Schüler und Lehrer in den Vordergrund treten. Schüler können Ihre Fähigkeiten in die Eigenverantwortung als Grundlage des Lernens und ihrer beruflichen Entwicklung begreifen. Leistungsziele sind relativ. Lehrpläne keine Naturgesetze. Auf Grund der aktuellen Lage rutscht die Medienkompetenz in den Vordergrund und kann an anderer Stelle (nach der Krise) durch neue Inhalte ersetzt werden.

Präsenzunterricht ist nicht die Lösung aller Probleme, sondern hilft hauptsächlich den politischen Entscheidern von Mängeln in der Bildungspolitik abzulenken. Dies wiegt insbesondere unter dem Aspekt der Schulpflicht und der Dienstpflicht sehr schwer, da die Fürsorgepflicht durch einen Quasihygieneplan politisch erdacht ist und einer fachgerechten Beurteilung nicht standhalten kann. Im Klartext: Schüler und Lehrer werden einem Risiko ausgesetzt, welches einem privaten Arbeitgeber unter Strafe verboten ist. Die Demokratie in unserem Lande ist nicht in Gefahr. Aber das Grundrecht auf Unversehrtheit.

Jeder Schüler hat engen Kontakt zu seinen Eltern, Geschwistern, Großeltern sowie außerschulische Freunden. All diese Kontakte sind völlig ungeschützt und verzweigen enorm. Analysiert man die Altersgruppen und die Fallzahlen kann auch jeder Nichtwissenschaftler erkenn, dass zumindest die weiterführenden Schulen und die Hochschulen mit im Zentrum der Coronapandemie stehen müssen.

Es ist schon mehr als erstaunlich, dass Milliarden z.B. durch eine 3%ige Mehrwertsteuersenkung ziellos ausgegeben werden können, aber Schulen aktuell in der Breite noch nicht mal auf Luftfilter zurückgreifen können. Schüler stehen im Unterricht keine adäquaten digitalen Endgeräte zur Verfügung. Eine Vielzahl von Lehrer muss ihr digitales Arbeitsgerät selbst bezahlen.

Mit der Digitalisierung im Mittelpunkt können wir aufholen. Dieser Weg führt in die Zukunft und kann nach Corona – zumindest in der Bildung - mehr positive Effekt bewirken, als Corona geschadet hat. Im Ergebnis können wir mit niedrigen Fallzahlen und mehr zwischenmenschlichen Beziehungen rechnen.

Wer übereinstimmt, dass diese einfache und unkomplizierte Vorgehensweise der richtige Weg ist und sich eine realistische Verlässlichkeit wünscht, sollte diese Petition unterstützen. Mit ihrer Zustimmung schaffen wir einen Ausgleich gegen Menschen, die in der Krise den Überblick verloren haben und sich an definitiv falsche Lösungsansätze klammern oder das Problem einfach ignorieren wollen, bis sie selbst an der Beatmungsmaschine hängen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Dr. Ing. Jörg Tyrach aus Großhabersdorf

24.11.2020 Großhabersdorf

 

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