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By the way

12.02.200711:23 UhrSport

(openPR) Fast schon Verhältnisse wie beim Rodeln herrschten am Wochenende in Antholz bei der Biathlon-WM. Medaillen gehen an die Deutschen, nur ausnahmsweise darf auch mal jemand anderes gewinnen. Die Damen nahmen beim Massenstart gleich alles mit und holten folgerichtig auch Staffel-Gold, und bei den Herren war im Massenstart wenigstens noch Bronze drin für andere Nationen. Wobei in diesem Rennen der riesige Ehrgeiz des Michael Greis für den TV-Zuschauer fast physisch spürbar war – der Michi wollte unbedingt den großen Björndalen abziehen, dem er Tage zuvor noch unterlegen war.



Und wer sich die Übertragung der Veranstaltungen beim Spartensender Eurosport angeschaut hat, der konnte einen Kommentator Sigi Heinrich erleben, dessen Form derjenigen der Athletinnen und Athleten in nichts nachstand. Der Mittfünfziger Heinrich ist seit Gründung des Senders dabei und wurde bereits für verschiedene deutsche TV-Preise nominiert. Trotzdem wird er bei Eurosport nur von einer relativ überschaubaren Zahl von Zuschauern genossen. Dabei ist das werbepausen-bedingte Umschalten zu den Öffentlich-Rechtlichen jedes Mal ein Schock. Wie sterbenslangweilig nimmt sich das dortige Geschehen aus gegenüber der authentischen Freude, des ehrlichen Mitfieberns und der großen Sachkunde bei Sigi Heinrich!

Es sei allen Wintersportfreunden dringend anempfohlen, Wintersport so oft es geht bei Eurosport zu schauen – denn der normale Gang der Dinge ist der, dass Heinrich und Kollegen beim Spartensender Sportevents durch ihre Kommentare erst so richtig schön machen, dass sodann ein großer Sender darauf aufmerksam wird und sich die Liverechte sichert. Fortan wird bei Eurosport zeitversetzt übertragen, ein Schicksal, dass zum Beispiel dem Skispringen mitsamt der zweiten Eurosport-Kommentatoren-Legende Dirk Thiele widerfahren ist. Dessen Vierschanzentournee-Kommentare mit „Ernstl“ Vettori an seiner Seite sind bis heute unerreicht.

Also, Biathlon mit Sigi Heinrich schauen, solange es noch live übertragen wird. Und solange es von neuen Doping-Enthüllungen verschont bleibt. Die Leistungssteigerungen beim Laufen sind bei einigen Aktiven durchaus als sensationell einzustufen, und es wäre wirklich ein Jammer, wenn die Björndalens, Neuners, Grubbens und Co. ihre Superleistungen nur unter Zuhilfenahme verbotener Substanzen erreichen würden. Beim Thema Doping scheinen alle derzeit eine Art Verschnaufpause einzulegen – es ist allerdings nur eine Frage der Zeit und wahrscheinlich des Zufalls oder der Fahrlässigkeit von Aktiven und Betreuerteams, bis wieder irgend etwas entdeckt wird. Hoffen wir für die in den Medien bereits als „Scharapova des Biathlon“ bezeichnete Magdalena Neuner, dass ihre außerirdischen Laufleistungen ähnlich wie einst diejenigen der Uschi „Turbo“ Disl nicht einmal im Entferntesten mit Doping in Verbindung gebracht werden. Wenn sie dann auch nur ein kleines bisschen besser trifft als Disl, dann steht einer jahrelangen Dominanz ihrer Sportart nichts mehr im Wege.

cp, 12. Februar 2007

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