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Metallarbeitgeber: IG-Metall versetzt Arbeitsplätze auf schiefe Bahn gen Osten

08.02.200714:34 UhrVereine & Verbände
Bild: Metallarbeitgeber: IG-Metall versetzt Arbeitsplätze auf schiefe Bahn gen Osten
VEM-Vorsitzender Günther Clos
VEM-Vorsitzender Günther Clos

(openPR) Mainz/Koblenz. „6,5-Prozent Lohnerhöhung, wie heute vom IG-Metallbezirk Frankfurt für die Tarifrunde 2007 für die Tarifgebiete Rheinland-Rheinhessen, Pfalz, Hessen und Saarland (M+E MITTE) gefordert, wird viele Arbeitsplätze in unseren heimischen Betrieben auf die schiefe Bahn Richtung Osten (von Polen bis China) versetzen“, sagte heute Mittag (08.02.2007) Günther Clos, Vorsitzender des Metallarbeitgeberverbandes VEM (Verband der Metall- und Elektroindustrie Rheinland-Rheinhessen e.V.). „Eine solche Kostenkeule können unsere Betriebe nicht verkraften. Der weltweite Wettbewerb wird die Unternehmen daran hindern, ihre Preise in Folge dieser Kostensteigerung zu erhöhen. Viele Unternehmen werden aus dieser Zwickmühle mit der Verlagerung von Produktion und damit Arbeitsplätzen in östliche Länder reagieren, andere wiederum werden unrentable Produktionen ganz aufgeben und direkt im Osten einkaufen. Das ein oder andere Unternehmen wird sogar in seiner Existenz gefährdet“, so Günther Clos. Das Ergebnis sei in allen drei Fällen identisch: weniger Arbeitsplätze in der heimischen Metall- und Elektroindustrie.

Günther Clos: „Man darf nicht auf die falschen Zahlenspiele der IG-Metall hereinfallen. Unsere Metall- und Elektroindustrie ist wie keine andere in sich selbst verflochten. Das bedeutet, in den Materialkosten ist über die Vorleistungsprodukte ebenfalls ein dicker Kostenblock verborgen, der vom Tarifabschluss bei M+E abhängt. Über alle Stufen gerechnet liegt der Arbeitskostenanteil incl. Nebenkosten bei uns in der Metall- und Elektroindustrie bei rund 40 Prozent und nicht wie die IG-Metall behauptet bei 16,5 Prozent. Deshalb wären 6,5 Prozent Lohnerhöhung der Todesstoß für viele Arbeitsplätze.“

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