(openPR) Auf seiner aktuellen CD, die am 09. Februar auf dem Label ARTE NOVA Classics veröffentlicht wird, hat sich der Pianist Michael Rische mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 auseinandergesetzt, und wie üblich darf der Hörer bei Rische Entdeckungen erwarten. Neben der von Beethoven sind die Kadenzen von Moscheles, Alkan, Schulhoff, Ullmann und Rische zu hören. Erstmalig kann der Hörer folglich über die Programmtaste seines CD-Players das große Solo im ersten Satz bestimmen und sich so dem Werk auf unterschiedliche Weise nähern.
Das Konzertpublikum kennt normalerweise nur Beethovens eigene Kadenz, vielleicht noch die von Ignaz Moscheles, welche bis vor zwei Jahren fälschlicherweise Brahms zugeschrieben wurde. Erwin Schulhoffs Beitrag wurde noch nie gespielt und ist nun zum ersten Mal veröffentlicht, ebenso wie Viktor Ullmans Version, die er im KZ Theresienstadt schrieb. Charles-Valentin Alkans Komposition zeichnet sich durch visionäre Virtuosität aus. Michael Rische selbst schuf eine Fassung mit klarem Bezug zum 20. Jahrhundert. Jede der Kadenzen interpretiert das Klavierkonzert völlig unterschiedlich, auf eine dem Personalstil des Autors angemessene Weise. Im CD-Booklet gibt Michael Rische näher Auskunft über diese Entdeckungen.
Zusammen mit Dirigent Marcus Bosch und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin ist eine außergewöhnliche Aufnahme entstanden. Michael Rische spielt hier auf dem größten Flügel der Welt, einem Fazioli F308.
Veröffentlichung: 9. Februar 2007
Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
(Kadenzen von Beethoven, Moscheles/Brahms, Alkan, Schulhoff, Ullmann, Rische)
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Marcus Bosch (Ltg.)
CD: ARTE NOVA / SonyBMG 8287682586 2
Eine Koproduktion mit Deutschlandradio Kultur













