(openPR) Bischof Dr. Walter Mixa predigt beim Benediktbeurer Don-Bosco-Fest
Wenn die Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern am 31. Januar eines jeden Jahres das Hochfest ihres Ordensgründers Giovanni Bosco (1815–1888) feiern, laden sie traditionell einen Bischof zur Mitfeier ein. In diesem Jahr kam der Augsburger Oberhirte Dr. Walter Mixa in das oberbayerische Kloster, um über den Turiner Jugendseelsorger zu predigen. Bereits vor sechs Jahren war Mixa als Bischof von Eichstätt Hauptzelebrant beim Benediktbeurer Don-Bosco-Fest. Damals ist das – inzwischen sehr erfolgreiche – Don-Bosco-Stiftungszentrum zur Unterstützung der salesianischen Arbeit mit jungen Menschen gegründet worden.
»Kann man den Glauben vernünftig erklären?« An den Anfang seiner Predigt in der mit rund 200 Gottesdienstbesuchern vollbesetzten Hauskapelle des Klosters stellte der Bischof die Frage eines Jugendlichen. Glaube und Vernunft gehörten zusammen, so Mixas Antwort, denn der Mensch sei darauf angelegt, dem Sinn seines Lebens nachzuspüren. Don Bosco habe Vernunft, Religion und Liebenswürdigkeit zu seinen pädagogischen Grundsätzen erklärt und darauf sein imposantes Werk zugunsten benachteiligter junger Menschen aufgebaut. Mit Bezug auf das Tagesevangelium ermunterte Mixa die Zuhörer, offen und vertrauensvoll wie die Kinder zu werden. Als er einmal in einer Grundschulklasse gefragt habe, wo Gott wohne, habe ein Kind spontan mit drei Worten geantwortet: »In meinem Herzen.«
Beim anschließenden Mittagessen bedankte Direktor Pater Claudius Amann SDB sich bei Bischof Mixa mit drei »geistigen Geschenken« aus dem Kloster: mit je einer Flasche Benediktbeurer Klostergold (Likör), Kräuterbitter und Obstler. Außerdem überreichte er ein Exemplar des von Prof. Pater DDr. Leo Weber SDB verfassten Klosterführers. Der Bischof seinerseits erwähnte, dass er im vergangenen Jahr bereits zur Thomas-Akademie der Philosophisch-Theologischen Hochschule und zu einer Diakonenweihe nach Benediktbeuern gekommen sei. Nun habe es ihm Freude bereitet, hier das Don-Bosco-Fest zu feiern.
Ein besonderes Wort des Lobes richtete Mixa zum Schluss an die Adresse von Prof. Pater Dr. Josip Gregur SDB, der sich zusammen mit dem Studierendenchor um die musikalische Gestaltung der Festmesse gekümmert hatte. Bei Pater Gregur, der im laufenden Semester an der Katholisch-Theologischen Fakultät Augsburg aushelfe, sei die Liturgiewissenschaft »in guten Händen«. Im Hinblick auf eine zu vertiefende Zusammenarbeit der beiden im Bistumsgebiet befindlichen Fakultäten, sei dies ein positives Zeichen.













