(openPR) Der Naturpark Dübener Heide wurde heute (Mittwoch) in Magdeburg für sein LEADER+ -Projekt „Barrierefreie Naturerlebnisräume“ mit der Erinnerungsmedaille des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet. Projektträger ist der Behindertenverband Wittenberg e.V. Mit dem Projekt Barrierefreie Naturerlebnisräume hat der Behindertenverband Wittenberg mit Kooperationspartnern eine Lücke für Behinderte geschlossen. Am Landgut Ochsenkopf können Menschen mit Handicap die Natur mit ihren Sinnen erfassen. Dazu wurden unter anderem Baumscheiben, Kuriositäten der Natur und Modelle zur Harzgewinnung aufgebaut.
Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsministerin Petra Wernicke (CDU) würdigte damit die Arbeit von 2002 bis 2006 im Rahmen der EU-Förderinitiative LEADER+ ("Liaison entre actions de développement de l´économie rurale" - Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft). Über LEADER+ wurden im sächsischen und anhaltischen Teil des Naturparks 87 Projekte im Bereich Natur, Umwelt und Tourismus mit einem Gesamtvolumen von 5,3 Millionen Euro realisiert. Der EU-Anteil beträgt 3,7 Millionen Euro. Eine weitere Medaille erhielt die Lokale Aktionsgruppe unter dem Vorsitz von Naturparkleiter Thomas Klepel. Landwirtschaftsministerin Petra Wernicke betonte, dass die Projekte vor allem vom ehrenamtlichen Engagement der Akteure getragen wurden. Insgesamt wurden zehn Erinnerungsmedaillen vergeben. In Sachsen-Anhalt wurden 195 Projekte mit Hilfe von LEADER+ umgesetzt.
„Wir sind stolz über die Auszeichnung“, sagte Axel Mitzka, Vorsitzender des 400 Mitglieder starken Vereins Dübener Heide e.V., der Träger der LEADER+ -Initiative im Naturpark Dübener Heide war. „Sie ist eine Bestätigung unserer Arbeit, die nicht immer einfach war. Und sie ist Ansporn für neue Aufgaben im Sinne einer guten Entwicklung der Dübener Heide. Mit LEADER+ haben wir den ländlichen Raum gestärkt. Das zeigen die vielen Projekte.“ Der Verein Dübener Heide e.V. wird sich bis zum Sommer für das neue EU-Programm ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) bewerben. Mit der Erarbeitung einer Konzeption wurde begonnen. In Gesprächsrunden mit Unternehmern, Bürgermeistern und Naturschützern wird das neue Konzept in den nächsten Monaten abgestimmt.











