(openPR) Befragung der Dr. Lübke GmbH zeigt: Mieter in der Mainmetropole achten weniger auf den Preis als in Düsseldorf
Frankfurt, 31. Januar 2007 – Frankfurter Unternehmen sehen der Zukunft positiv entgegen. Zu diesem Ergebnis kommt der „Trendguide Büroanmietungen Frankfurt“ der Dr. Lübke GmbH. Knapp die Hälfte der Unternehmen, die im vergangenen Jahr umgezogen sind, geben als Anlass einen zusätzlichen Flächenbedarf an, 17 Prozent die Gründung einer neuen Firma bzw. Niederlassung. 10 Prozent sind aus einer anderen Stadt in die Mainmetropole gezogen. Für die Anmietungsentscheidung nennen fast zwei Drittel die Lage und 22 Prozent den Preis als ausschlaggebend. Einen eindeutigen Trend zu Großraum- oder Ein-zelbüros lässt sich hingegen nicht feststellen.
„Die Jahre des Sparens sind vorbei. Unternehmen in der Region sehen voller Optimismus in die Zukunft und legen wieder mehr Wert auf Image und Prestige“, erklärt Metin Yildirim, Regionalleiter Frankfurt der Dr. Lübke GmbH. 47 Prozent haben aufgrund eines höheren Flächenbedarfs neue Büroräume bezogen. Zum Vergleich: In Düsseldorf sind es nur 35 Prozent.
17 Prozent haben in der Mainmetropole Flächen für eine neue Firma bzw. Niederlassung gesucht. „Trotz vieler negativer Meinungen ist dies ein eindeutiger Indikator dafür, dass sich die wirtschaftliche Situation der Firmen vor Ort in den letzten Jahren langsam wieder verbessert hat.“
Dafür spreche auch, dass nur 5 Prozent umgezogen sind, um Kosten zu reduzieren und 2 Prozent, weil sich ihr Flächenbedarf verringert hat.
Viele Mieter bleiben Standorten treu
Bei der neuen Fläche ist die Lage für einen Großteil der Befragten (63%) das ausschlaggebende Kriterium. „Jedoch ist jedes zweite Unternehmen, das innerhalb Frankfurts umgezogen ist, seinem Stadtteil treu geblieben. Jedes Vierte sogar der Straße oder dem Gebäude.“ Die Gründe dafür seien vielfältig, z.B. wichtige Kunden in direkter Nachbarschaft oder eine gute Infrastruktur.
Der Preis spielt für 22 Prozent eine wichtige Rolle und liegt damit auf Platz zwei des Anforderungskatalogs. „Insgesamt scheinen Mieter bei uns jedoch weniger auf Kosten zu achten. In Düsseldorf beurteilen beispielsweise 43 Prozent die Miete als entscheidendes Merkmal.“
18 Prozent finden die Ausstattung besonders wichtig, 10 Prozent Flächengröße und Zuschnitt. „Incentives, wie mietfreie Zeiten, scheinen jedoch keine Wirkung mehr zu haben. Für viele gilt das mittlerweile als selbstverständlich“, so Yildirim. Er beobachte jedoch, dass Firmen vermehrt den Wunsch äußern, den Innenausbau eines Gebäudes nach eigenen Bedürfnissen zu gestalten.
Resultat: größer, besser, günstiger
Als Ergebnis des Umzugs geben 82 Prozent eine hochwertigere Qualität der Räume an. Bei 18 Prozent ist sie vergleichbar, bei keinem hat sich die Ausstattung verschlechtert. Auch haben fast drei Viertel (71%) ihre Bürofläche erweitert. 18 Prozent haben sich verkleinert.
Die Lage hat sich bei rund der Hälfte (47%) verbessert, bei 41 Prozent ist sie gleich geblieben. „Die Nachfrage nach repräsentativen Flächen in guter Lage ist groß. Verfügbare Büros in 1A-Gebieten, wie dem Bankenviertel, werden bereits knapp und die Spitzenmieten ziehen wieder an“, erläutert Yildirim. Dafür nimmt fast die Hälfte der Unternehmen (44%) höhere Quadratmeterpreise in Kauf. Bei 22 Prozent sind sie gleich geblieben.
Kein eindeutiger Trend zu Einzel- oder Großraumbüro
Ob der Trend eher zu Gruppen- oder Einzelarbeitsplätzen gehe, lasse sich laut Yildirim nicht feststellen. 85 Prozent der Unternehmen haben ihre Arbeitsplatzaufteilung beibehalten. Von den anderen hat jeweils die Hälfte von einem zum anderen Raumkonzept gewechselt.
Für die Kurzstudie „Trendguide Büroanmietungen Frankfurt“ hat Dr. Lübke 60 Unternehmen telefonisch befragt, die 2006 neue Büroräume in Frankfurt gemietet haben.
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