(openPR) Studie: PR geht häufig an Bedürfnissen von Bau- und Wohnzeitschriften vorbei
München (31. Januar 2007) – Die Pressearbeit vieler Unternehmen zu Bau- und Wohnthemen entspricht nur unzureichend den Anforderungen wichtiger Publikumszeitschriften. Das ist das zentrale Ergebnis der Special-Interest-Studie „Bauen & Wohnen“ der Münchner ComMenDo Agentur für UnternehmensKommunikation. „Viele Pressetexte sind zu lang, Bildmaterial fehlt oder ist nicht druckfähig, und bei mehr als der Hälfte aller Pressebereiche im Internet sucht der Journalist vergeblich nach einem Ansprechpartner“, fasst Agenturinhaber Michael Bürker einige Kritikpunkte zusammen. Untersucht wurden 20 Special-Interest-Medien mit Schwerpunkt „Bauen & Wohnen“ sowie die Pressebereiche von 20 Unternehmen, für die dieses Mediensegment interessant ist.
Im Schnitt umfassen die untersuchten Titel 105 Seiten, davon 18 Prozent Anzeigenseiten. Der redaktionelle Inhalt besteht zu 36 Prozent aus Text und zu 64 Prozent aus Fotos. Mehr als die Hälfte aller Artikel sind Produktmeldungen. Ratgebermeldungen nehmen ein Viertel ein und knapp jeder fünfte Artikel ist eine Reportage.
Anders das Bild auf Unternehmensseite: Nur bei zwei der untersuchten Pressebereiche im Internet wurden Meldungen über Produkt- und Unternehmensthemen hinaus angeboten. „Hier bleiben Profilierungs-Chancen ungenutzt“, findet Bürker. Schließlich würde in mehr als 80 Prozent der Artikel mindestens ein Unternehmen genannt – und das längst nicht nur in Produktmeldungen.
Viele Unternehmen überlassen das Kürzen den Redaktionen
Während knapp die Hälfte aller Zeitschriftenartikel weniger als 1.000 Zeichen hat, sind kurze Texte auf Unternehmensseite Fehlanzeige. Zwei Drittel der Pressemitteilungen lagen zwischen 1.000 und 2.500 Zeichen, in Zeitschriften sind es gerade mal sieben Prozent.
Knapp 40 Prozent der Unternehmenstexte hat mehr als 2.500 Zeichen. Hier lag der Anteil in den Medien zwar auch bei 47 Prozent, allerdings waren diese Texte nur selten Exklusivmeldungen. „Die Unternehmen überlassen das Kürzen ihrer Texte den Redaktionen“, bringt es Bürker auf den Punkt. Dem fielen unter Umständen trotz Veröffentlichung zentrale Botschaften der Absender zum Opfer.
Zeitschriften: Praktisch kein Artikel ohne Foto
Im Gegensatz zu Unternehmen geizen Zeitschriften nicht mit Fotos. Pro Heft werden im Schnitt 280 Bilder verwendet, das sind mehr als sechs pro Artikel. Weniger als zwei Prozent der Artikel kommt ohne Foto aus. Auf Unternehmensseite ein anderes Bild: Nur 60 Prozent bieten überhaupt druckfähiges Bildmaterial im Internet an, durchschnittlich veröffentlichen Unternehmen pro Pressemeldung 1,5 Fotos.
Die Special-Interest-Studie „Bauen & Wohnen“ ist gegen eine Schutzgebühr von 100 Euro erhältlich bei: ComMenDo Agentur für Unternehmenskommunikation GmbH, Hofer Str. 1, 81737 München, Telefon (089) 67 91 72 -0 oder per E-Mail unter
* * *
Zeichen (inkl. Leerzeichen): 2.923
* * *
Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.
Ansprechpartner für die Medien:












