(openPR) Pflichtlektüre für Elektriker
Es ist Corporate Identity-gemäß grün, handlich und sollte in keiner Techniker-Bibliothek fehlen: Moellers Nachschlagewerk zum Thema moderne Elektroinstallation. Vorerst einmal ist die praktische Ringmappe mit zwei Broschüren gefüllt, aber es werden schon bald weitere Ratgeber folgen wie Dipl.-Ing. Günter Idinger, Co-Autor und Geschäftsführer der Moeller Gebäudeautomation GmbH in einem Interview verrät.
Was darf sich der Elektriker von den Moeller Broschüren „Überspannungsschutz von Verbraucheranlagen“ und „Schutzmaßnahme Nullung mit Zusatzschutz in Niederspannungsanlagen“ erwarten?
Günter Idinger: Wir wollen dem Elektriker mit diesem Sammelband im A5-Format Hilfsmittel und Empfehlungen mit auf den Weg geben, wie moderne Elektroinstallation aussehen kann und unserer Meinung nach auch aussehen soll. Der erste Band beschäftigt sich mit dem Schutz vor dem Elektro-Tod, also mit unseren FI-Schaltern, wo wir ja auch von der Historie her herkommen, und der zweite Band widmet sich dem Überspannungsschutz, wo es im letzten Kalenderjahr eine Änderung in der Errichtungsbestimmung gab. Unser Ziel ist es, dem Elektriker ein handliches Nachschlagewerk zu bieten, mit dem er in zweierlei Hinsicht auf dem Laufenden bleibt: beim österreichischen Normenwesen und bei den Möglichkeiten moderner Technologie. Weiters erleichtern diese und weitere Broschüren seine Argumentation beim Kunden, denn er kann auf die Illustrationen verweisen und zeigen: „Das ist die Norm, aber ich kann Ihnen darüber hinaus noch diesen oder jenen Zusatznutzen bieten.“
Also ist diese Mappe vor allem als Auffrischung des einst erworbenen Wissens und als Information über den letzten Stand der Normung gedacht?
Günter Idinger: Ja, denn eines darf man als Elektriker natürlich nie machen: auf dem Stand stehen bleiben, wo man als Lehrling, Geselle oder Meister irgendwann ausgelernt hat. Die Ausführungen der Autoren dieser Broschüren gehen sogar über die Normung hinaus, weil diese ja nur den Mindestlevel der Elektroinstallation vorgibt. Es gibt durchaus die Möglichkeit, über den Stand der Errichtungsbestimmung hinaus einen zusätzlichen Nutzen zu installieren, indem ich zum Beispiel die Stromkreise mehr aufteile. Wenn ich zentral einen FI anschließe und der fällt aus, ist die ganze Wohnung oder das ganze Haus finster. Das erspare ich mir, wenn ich auf mehrere Stromkreise setze.
Sie sprachen eingangs eine Änderung der Errichtungsbestimmung beim Thema Überspannungsschutz an, auf die in der Moeller Broschüre eingegangen wird. Was muss der Elektriker neuerdings beachten?
Günter Idinger: Was früher ein Add-on war, ist mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben. In jeder neu zu errichtenden Verbraucheranlage ist zentral ein T2-Ableiter (C-Ableiter) in der Nähe der Hauptleitungsklemme einzubauen. In Gegenden mit erhöhter Blitzgefährdung wird der Einbau auch in jeder Einzelverbraucheranlage empfohlen. Der Elektriker findet in unserer Broschüre eine übersichtliche Tabelle mit all jenen Orten, in denen in Österreich akute Blitzgefahr herrscht. Wird in diesen Gegenden eine Blitzschutzanlage am Gebäude montiert, so ist auch der innere Blitzschutz durch den Einbau von T1-Ableitern (B-Ableitern), auch Blitzstromableiter genannt, zu realisieren. Die Broschüre hilft dem Fachmann bei der Auswahl des richtigen Überspannungsschutzes.
Wovon profitiert der Elektriker bei der Durchsicht der Überspannungsschutz-Broschüre am meisten? Was sind da die Highlights?
Günter Idinger: Er sieht anhand der angeführten Anschlussschemata sehr schön, wie und was er zu installieren hat. Im Anhang findet er zudem einen Überblick über unser Produktsortiment in diesem Bereich.
Worum geht es in der Broschüre „Schutzmaßnahme Nullung mit Zusatzschutz in Niederspannungsanlagen“?
Günter Idinger: Diese soll vor allem auch als Auffrischung dienen, da sich die Nullung noch immer in einigen Bundesländern in Einführung befindet – der Zeitraum für die Energieversorgungsunternehmen auf nullungsfähige Netze umzustellen läuft ja noch bis 2008. Beim Zusatzschutz kann der Elektriker mit einem FI/LS-Kombischalter von Moeller gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Leitungsschutz und Zusatzschutz. Für das Badezimmer und die Steckdosenkreise im Wohnzimmer würde ich zum Beispiel auf jeden Fall einen 30 mA Kombischalter empfehlen, um sowohl den Personenschutz als auch die Betriebssicherheit zu gewährleisten. Der Trend in der Elektroinstallation geht nämlich weg vom zentralen FI hin zu einer Aufteilung auf mehrere Stromkreise mit FI/LS-Kombischaltern. Das erleichtert die Fehlersuche, wenn der FI fällt und verringert die Wahrscheinlichkeit einer Fehlauslösung, wie sie beispielsweise in Folge eines Gewitters gelegentlich auftreten kann.
Ist diese „Aufklärungs-Kampagne“ von Moeller eine „Zwangsbeglückung“ oder hat der Markt danach verlangt?
Günter Idinger: Unser Außendienst hat uns darüber informiert, dass diesbezüglich eine rege Nachfrage besteht. Wir haben das auch bei unseren Informationsveranstaltungen gesehen, die wir im letzten Jahr zu ähnlichen Themen abgehalten haben. Also zeigt Moeller mit diesem Druckwerk wieder einmal seine Kompetenz im Bereich der Normung.
Was macht Moeller zu einem Normen-Guru?
Günter Idinger: Ich sage einmal „Historie verpflichtet“. Als Erfinder des FI-Schutzschalters – gemeinsam mit Prof. Biegelmeier - wollen wir unsere Vorreiter-Rolle in diesem Bereich immer wieder unterstreichen. Wir fühlen uns als einziger österreichischer Hersteller von Schutzschaltgeräten verpflichtet, im Normenwesen immer wieder neue Akzente zu setzen. Bei uns sitzen nämlich Spezialisten in den Fachgremien und unser Ziel ist es nach wie vor, den Vorsprung den Österreich - international betrachtet - im Bereich der Errichtungsbestimmungen hat, weiter voranzutreiben. So ist zum Beispiel etwas, was in Österreich längst vorgeschrieben ist - nämlich der 30 mA-FI für Steckdosenstromkreise – erst im letzten Jahr in der internationalen Errichtungsbestimmung verankert worden. Da gab es vorher oftmals Rückfragen bei Moeller, ob diese Norm in Österreich eine Verbesserung gebracht hat. Das heißt wir zählen definitiv zu den Experten auf diesem Gebiet. Und diese Kompetenz streichen wir mit unseren Broschüren über moderne Elektroinstallation hervor.
Sind diese bereits ein „Bestseller“?
Günter Idinger: Das „Goldene Handbuch“ haben wir noch nicht bekommen, aber dafür sehr viel positives Feedback.
Die beiden Broschüren „Schutzmaßnahme Nullung mit Zusatzschutz in Niederspannungsanlagen“ (Autoren: Günter Idinger, Alfred Mörx) und „Überspannungsschutz von Verbraucheranlagen“ (Autoren: Alfred Mörx, Gerald Straßer) können bei Moeller kostenlos bezogen werden unter (0)1-27745-0.
Moeller Gebäudeautomation GmbH
Patrick Hein
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