(openPR) BONN – Das neue Windows-Betriebssystem "Vista" ist nach Einschätzung des Bonner Included EDV-Service für die meisten Geschäfts- und Privatkunden nicht interessant. Das liegt nach Angaben von Included-Inhaber Andreas Beuslein vor allem daran, dass die Umrüstung auf das neue System die neuste Hardware mit großen Arbeitsspeichern und hohen Rechnerleistungen voraussetzt. "Das ist aber in vielen Privathaushalten nicht vorhanden oder müsste erst zusätzlich investiert werden."
Viele Unternehmen verfügen über komplexe EDV-Netzwerke, in denen mehrere Rechner miteinander verbunden sind. "Die müssen alle einheitlich mit dem neuen Betriebssystem ausgerüstet werden", sagt Beuslein, "das ist ein hoher Zeit- und Kostenaufwand." Darüber hinaus existieren in vielen Firmen Datenserver mit dem Betriebssystem Windows NT, das mit "Vista" nicht kompatibel ist. "In diesem Fall muss das komplette Netzwerk neu aufgebaut und installiert werden."
Wer dennoch einen Wechsel zu "Vista" in Erwägung zieht, sollte nach Meinung des Included EDV-Service einige Monate abwarten, denn in der Startphase zeigen sich häufig Programmfehler, die erst nach und nach durch Aktualisierungen ausgeglichen werden. Für Nutzer des aktuellsten Betriebssystems Windows XP gibt es nach Einschätzung von Andreas Beuslein ohnehin keinen Grund zu "Vista" zu wechseln: "In erster Linie ändert sich die Benutzeroberfläche, was aber auch mehr Arbeitsspeicher benötigt. Nutzungsvorteile ergeben sich daraus kaum." Windows "Vista" wird ab Ende Januar vertrieben.








