(openPR) Radevormwald, im Januar 2007 – Die ständige Einführung neuer Technologien treibt den Markt an, und nahezu monatlich präsentieren Unternehmen neue elektronische Produkte. Insgesamt kann daher eine fünfjährige Lebensdauer für viele Produkte als absolut ausreichend angesehen werden. Wie aber steht es mit Geräten, die nicht nur fünf Jahre lang, sondern erheblich länger unverändert produziert werden müssen? Hier sind die Hersteller darauf angewiesen, dass auch die jeweiligen Gerätekomponenten noch besorgt werden können.
In diesem Zusammenhang spricht man vom Problem der Obsolescence. Unter Obsolescence ist in der Industrie die Nichtverfügbarkeit von Teilen, Baugruppen oder Systemkomponenten zu verstehen, die aufgrund abgekündigter Bauelemente oder aufgekündigter Softwareunterstützung eingetreten ist. Für Hersteller von langlebigen Gütern mit Produktlebenszyklen von etwa zehn bis über 30 Jahren entstehen in solchen Fällen oft sehr hohe Beschaffungs- oder Wiederbeschaffungskosten.
COG Deutschland
Die Component Obsolescence Group (COG) Deutschland ist eine Vereinigung die sich mit diesem Problem beschäftigt. Die Interessengruppe für Deutschland wurde im April 2004 nach dem Vorbild der englischen COG gegründet. Sie fördert den Informationsaustausch zwischen ihren Mitgliedsfirmen über den Umgang mit abgekündigten Bauelementen oder aufgekündigtem Softwaresupport und entwickelt Hilfsmittel zur Unterstützung ihrer Mitglieder in deren täglichen und langfristigen Geschäftsvorhaben. Auf diese Weise können Obsolescence-Probleme frühzeitig erkannt und ihre Auswirkungen minimiert werden. Eine breite Mitgliederbasis sorgt für Geschäftsvorteile in Form von geteilten „Best Practices“ und somit reduzierten Kosten. Aktuell sind 39 Unternehmen aus allen Industriebereichen in der COG Deutschland vertreten. Die COG Deutschland propagiert die Vorteile eines pro-aktiven Obsolescence-Managements im Vergleich zur verbreiteten re-aktiven Vorgehensweise.
Als Zielgruppe für Obsolescence Management sieht die COG in der Regel Unternehmen, die Komponenten liefern oder als OEM verbrauchen. Die einschlägigen Industriebranchen sind Verteidigung, Luft- und Raumfahrt, Bahnindustrie, Kernenergie, Medizintechnik, Automotive und Telekommunikation.
Termine
Das nächste Quartalsmeeting der COG Deutschland findet am 15.03.2007 in Neu-Isenburg statt. Für Nichtmitglieder ist die erstmalige Teilnahme an einem Quartalsmeeting kostenlos. Möchte ein Nichtmitglied mehrfach an einem Quartalsmeeting teilnehmen, fällt eine Gebühr von 450,00 Euro pro Person und Treffen an. Die Anmeldung erfolgt per Email bei der COG unter www.cog-d.de
Gründungsmitglieder
Zu den Gründungsmitgliedern der COG gehören AERONAVAL Ingenieurtechnik GmbH & Co KG, AOA Apparatebau Gauting GmbH, Autoflug GmbH, Bombardier Transportation (Propulsion & Controls) Germany GmbH, Deuta-Werke GmbH, EADS Deutschland GmbH, GIRA GmbH & Co. KG, Hella KGaA Hueck & Co, Hörmann-Funkwerk-Kölleda GmbH, IHS Technologies GmbH, KAMAKA Electronic GmbH, Litef GmbH, mocom software GmbH & Co KG, municom GmbH, Productivity Engineering GmbH, Robert Bosch GmbH, Siemens AG, Spoerle Electronic GmbH, WABCO GmbH & Co. OHG und Walter Dittel GmbH.
Der Vorstand der COG besteht aus Detlef Blum (erster Vorsitzender), Bombardier Transportation (Propulsion & Controls) Germany GmbH, Ludger Penkhues (zweiter Vorsitzender), Autoflug GmbH, Roland Karasch (Kassenwart), KAMAKA Electronic GmbH, Hans-Peter Leue, Hella KGaA Hueck & Co. und Frank Schimmelpfennig, GIRA GmbH & Co. KG.
Pressekontakte
Kontakt:
COG Deutschland e.V.
Kerstin Schimmelpfennig
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Tel.: 02195 – 672823
Fax: 02195 – 6771824
Email:
www.cog-d.de


