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Wie die Suppe nach Cottbus kam

18.12.200612:14 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Eigentlich fing alles damit an, dass sie Suppen liebt. Eine eigene Existenz wollte die damals 40-jährige Marion Suckow aus Cottbus aus ihrer Leidenschaft ursprünglich nicht. Eine Freundin erzählte ihr damals von einer Suppenbar in Berlin. Seitdem hatte die passionierte Suppen-Esserin die Vision einer ähnlichen Einrichtung in ihrer Heimatstadt Cottbus im Kopf. Dennoch war sie weit davon entfernt, die Mühen einer eigenen Bar auf sich zu nehmen.



Schließlich war es die Arbeitslosigkeit, die die Cottbuserin wie so viele der weiblichen Existenzgründerinnen in die Selbständigkeit trieb. Ohne genaues wirtschaftliches Detailwissen über betriebswirtschaftliche Abläufe, Finanzierungen und Marketing wagte sie sich an die Gründung der eigenen Suppenbar. „Ich habe sowieso jeden Tag unterschiedliche Suppen gekocht. Mein Mann ist ja eigentlich so gar kein Suppen-Fan. Da habe ich mir gedacht, wenn du sie nicht isst, dann biete ich sie eben anderen an. Jetzt isst ganz Cottbus meine Suppen und bezahlt auch noch dafür“, scherzt sie heute.

Vieles entstand zu diesem Zeitpunkt noch intuitiv. „Meine Stärke war meine Idee und die genauen Vorstellungen von meiner Suppenbar – die haben mich über vieles hinweg getragen“. Doch ohne die Unterstützung ihres Mannes und ihrer Familie hätte sie es letztendlich nie geschafft, betont Marion Suckow. Inzwischen gibt es in ihrer Suppenbar täglich fünf verschiedene Eintöpfe und das Angebot wechselt wöchentlich. Das sind mindestens 20 tolle Suppen im Monat von cremig, scharf, fruchtig, deftig und leicht bis international und traditionell, an warmen Tagen auch als kalte Fruchtsuppen. Die Qualität hält sie durch biologisch angebautes Gemüse und Obst der Region.

Sie hat ordentlich Lehrgeld gezahlt. Nach den größten Widerständen bei ihrer Existenzgründung befragt, fällt ihr spontan die Bürokratie ein, die gerade für Kleinstunternehmen viele der personellen und finanziellen Ressourcen der Gründer schluckt. Wichtig ist für sie auch der Rückhalt der Gemeinden und Städte, die verstehen müssen, dass Existenzgründungen die Attraktivität der Regionen erhöhen können, vorhandene Infrastrukturen besser nutzen lassen und neue Einnahmequellen schaffen.

Marion Suckow hat durchgehalten und ist an ihren Aufgaben gewachsen. Gerne würde sie ihre Suppenbar vergrößern und eine zusätzlichen Standort übernehmen. Die für Kleinstunternehmen umständlichen gesetzlichen Regelungen zur Beschäftigung von Mini-Jobbern im Gastronomiegewerbe und die fehlenden Angebote von Mikrofinanzierungen lassen sie jedoch noch zögern. Zu klein ist noch der Gewinn, um größere Investitionen zu tätigen.

Einen ersten Schritt in die nächste Phase ihrer Expansion sieht sie in der Inanspruchnahme von Netzwerken wie „Altweibersommer“, die sich auf die Beratung und Unterstützung von Existenzgründerinnen 45 plus konzentrieren. Durch den dort statt findenden Austausch mit anderen Unternehmerinnen und die kostenlose gezielte Beratung in allen Belangen der Unternehmensführung verspricht sie sich neue Impulse und konkrete Hilfestellungen bei ihrer Expansion.

Marion Suckow wird auch weiterhin jeden Tag vielseitige Suppen kochen, mit Zutaten und internationalen Rezepten experimentieren. Das interessante Menü und ihre zufriedenen Kunden geben ihr Recht: Manchmal lohnt es sich, ein eigenes Süppchen zu kochen!

Sabrina Lorenz

Weitere Informationen unter: www.diesuppenbar.de

Technologie- und Berufsbildungszentrum
Königs Wusterhausen
Zweigstelle Berlin - Projekt Altweibersommer
Akazienstraße 31
D-10823 Berlin
Anke Gatzke
Tel.: 030 / 25 29 35 93
Fax: 030 / 25 29 35 94

Das Projekt „Altweibersommer“

Frauen werden bei der Existenzgründung häufig mit anderen Rahmenbedingungen konfrontiert als Männer. Sie haben vielfach eine andere Herangehensweise, ein anderes Gründungsverhalten sowie eine andere Erwerbsbiographie als männliche Gründer. Gut ausgebildete Frauen mit innovativen Ideen, tragen dazu bei, Arbeitsplätze zu schaffen und den Hausforderungen des Strukturwandels zu begegnen.

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