(openPR) Donau-Universität Krems bietet ersten MSc-Lehrgang für Geburtshilfe im deutschsprachigen Raum an
Krems. Moderne Management-Methoden und wissenschaftliches Arbeiten sollen den Hebammenberuf im wachsenden Gesundheitsmarkt neu positionieren. Die erforderlichen Kompetenzen können Hebammen im ersten MSc-Studium für Geburtshilfe an der Donau-Universität Krems erwerben. Der Universitätslehrgang „Midwifery“ startet erstmals im Sommersemester 2007.
Die Geburtshilfe in Europa ist massiven Veränderungen unterworfen. Immer mehr Frauen bekommen in ihrem Leben nur ein Kind und gehen an dieses wichtige Ereignis mit genauer Planung, klaren Wünschen und Anforderungen heran. „Die moderne Medizin stellt die Vermeidung jedweder Risiken ins Zentrum aller Überlegungen rund um Schwangerschaft und Geburt, Haftungsfragen haben aufgrund aktueller Entwicklungen in der Rechtssprechung an Bedeutung gewonnen“, so Lehrgangsleiter Albin Krczal. Diese Rahmenbedingungen machen es für künftige Mütter immer schwieriger, die Zeit der Schwangerschaft und die Geburt bewusst und genussvoll zu erleben.
Sozial-, Management- und Rechtskompetenz für Hebammen in Leitungspositionen
Der Hebamme kommt in diesem Zusammenhang eine bedeutende Rolle zu. Hebammenarbeit findet an der Schnittstelle zwischen der werdenden Mutter und ihrer Familie einerseits und den Einrichtungen des Gesundheitswesens andererseits statt. Um Frauen von der Schwangerschaft bis über die Geburt hinaus optimal unterstützen und beraten zu können, benötigen moderne Hebammen nicht nur medizinisches Fachwissen, sondern auch Sozial-, Management- und Rechtskompetenz. Der neue Universitätslehrgang „Midwifery“ (englisch für „Geburtshilfe“) an der Donau-Universität Krems vermittelt dieses Know-how in Verbindung mit traditionellem Hebammenwissen und einer Einführung in wissenschaftliches Arbeiten. Die Studierenden lernen so auch, herkömmliche Methoden zur Behandlung und Betreuung werdender Mütter kritisch zu hinterfragen und neue Verfahrensweisen für die klinische Praxis zu entwickeln. In Wahlfächern eignen sich die LehrgangsteilnehmerInnen praxisnahe Spezialkenntnisse für ihre künftige (Führungs-)Tätigkeit an.
Zielgruppe der Weiterbildung sind Hebammen mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung, die sich auf Führungsaufgaben in Einrichtungen des Gesundheitswesens vorbereiten, als selbstständige Unternehmerinnen tätig werden oder sich persönlich weiterentwickeln möchten. Der Lehrgang zum „Master of Science“ (MSc) dauert vier Semester und kann parallel zum Job absolviert werden. Auch eine dreisemestrige Kurzvariante mit dem Abschluss „Akademische/r Health and Social Services ManagerIn“ wird an der Donau-Universität Krems angeboten. (14.12.06)
Nähere Informationen unter www.donau-uni.ac.at/zqsg
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