(openPR) Trier-Föhren, 14.12.2006. "Wohltätig ist des Feuers Macht, wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht", heißt es in Schillers "Lied von der Glocke". Eine Weisheit, die sich bis heute bewährt hat. Doch schon eine kleine Unvorsichtigkeit im Umgang mit Feuer kann für den Menschen zu einer Lebensgefahr werden und schreckliche Verwüstungen anrichten. Zum Löschen von Entstehungsbränden kennt man nur den „guten alten“ Feuerlöscher, jedoch ist nun ein neues innovatives Produkt auf dem Markt, was weit mehr kann. Ein Sonderlöschgerät für vielfältige Applikationen in simpelster und anwendungsfreundlicher und völlig gefahrloser Ausführung. Das darin enthaltene Löschmittel namens „PREVENTO“ ist ein Gel-Löschwasserzusatz mit einzigartiger Leistungsfähigkeit.
Feuer und wie es entsteht
Für ein Feuer braucht man drei Dinge: Brennstoff, Hitze und Sauerstoff. In der Hitze reagiert der Brennstoff mit dem Sauerstoff der Luft, es entsteht eine Oxidation. Das heißt, die Moleküle des Brennstoffs verbinden sich mit dem Sauerstoff und dabei wird Wärme freigesetzt. Feuer ist eine so genannte exotherme Reaktion: Es produziert mehr Wärme, als man benötigt, um die Reak-tion zu beginnen. Um ein Feuer in Gang zu setzen, braucht man eine Initialzündung oder Startwärme bei der der chemische Verbrennungsprozess des Brennstoffs startet und in einer Art Kettenreaktion fortläuft. Eine Initialzündung kann in der Natur beispielsweise ein Blitz sein, der in einen Baum einschlägt. Die Startwärme bewirkt die Flamme, durch die entstandene Wärme wird eine Kettenreaktion in Gang gesetzt: Das Feuer brennt nun aus sich selbst heraus bis eines der drei Dinge - Brennstoff, Hitze oder Sauerstoff - nicht mehr da ist.
Löschmethoden
Ist ein Feuer erst mal entfacht, kann es auch schnell außer Kontrolle geraten und innerhalb weniger Minuten lebensgefährliche Ausmaße für den Menschen annehmen. Um einen Brand zu löschen, braucht man ihm nur einer der drei Komponenten: Hitze, den Brennstoff oder den Sauerstoff zu entziehen. Klingt alles sehr einfach! Die Löschmethode ist jedoch von den brennenden Materialien abhängig. Zur Bekämpfung von Bränden ist Wasser noch immer das am meisten eingesetzte und genutzte Löschmittel. Es ist billig, umweltfreundlich und fast überall unbegrenzt verfügbar. Die Löschwirkung des Wassers beruht hauptsächlich auf dem Kühleffekt, d.h. der Brennstoff wird unter die Zündtemperatur abgekühlt. Die dem Brandherd entzogene Wärme wird vom Wasser aufgenommen und mit dem Wasserdampf abgeführt. Allerdings bleibt Wasser nicht lange genug am Brandgut haften. Es läuft zu schnell ab, ohne ausreichend Wärme aufgenommen bzw. in Dampf umgewandelt zuhaben. Zusätzlich kann das abfließende Löschwasser oftmals verunreinigt sein und damit in die Umwelt gelangen. Aber es gibt auch Feuer, die man niemals mit Wasser löschen sollte: Flüssigkeitsbrände. Hier kann es zu kleinen oder auch größeren Explosionen kommen. Bei Fettbränden können meterhohe Stichflammen entstehen: Die Wassertropfen dringen in die heiße Flüssigkeit ein und verdampfen in Bruchteilen von Sekunden, wobei sie sich stark ausdehnen. Dadurch werden Brennstoffteilchen in die Luft gerissen, die beim Kontakt mit dem Sauerstoff der Luft sofort explodieren.
Neue Wege in der Brandbekämpfung
Die Zielsetzung bei der Brandbekämpfung besteht darin, den Löscherfolg möglichst schnell und mit möglichst wenig Löschmittel zu erreichen. Das neu entwickelte Löschmittel PREVENTO ist eine Mischung auf Polymerbasis mit organischen Salzen, welche in Verbindung mit Wasser zu einem Gel aufquillt. Es erhöht die Viskosität des Wassers, hält das gequollene Wasser länger am brennenden Stoff und entfaltet damit seine optimale Kühlwirkung. Zusätzlich imprägniert PREVENTO die angesprühten brennbaren Gegenstände und verhindert somit eine Rückzündung des Brandgutes. PREVENTO haftet selbst an glatten bzw. heißen Flächen und hat im nassen Zustand gegenüber Wasser eine 20-fach bessere Kühlwirkung auf dem Brandgut.
Die in PREVENTO enthaltenen organischen Salze bilden auf bzw. über brennbaren Stoffen imprägnierende Schutzüberzüge und verhindern eine Brandentstehung und die Brand-ausbreitung. Aufgesprüht wirken sie selbst im trockenen Zustand lange „schwer entflammbar“ bzw. „nicht brennbar“. Bei großer Hitze wirken die abgegebenen Gase wie z.B. CO2 erstickend in der Flamme. In einer Versuchsreihe nach der DIN 4102 wurde unter Verwendung von leicht brennbaren Materialien die Wirkung von PREVENTO - Lösungen unter Beweis gestellt. PREVENTO ist biologisch abbaubar, frost- und korrosionsbeständig.
Wirksamkeit
Beim Löschen laufen normalerweise 95 % des Wassers ungenutzt ab. Dieses Wasser kann seine kühlende Wirkung nicht entfalten. Enormer Wasserverbrauch und Löschwasserschäden sind die Folge. Mit dem PREVENTO Löschwasser-Gemisch bleiben dagegen ca. 95 % der eingesetzten Wassermenge am Objekt haften und zeigen einen damit vielfach besseren Löscherfolg. Das bedeutet für den praktischen Gebrauch, einen wesentlich effektiveren Einsatz der verwendeten Löschgeräte und Löschanlagen.
Brandschutz im Haushalt
Ein Feuer im Haushalt ist schnell entfacht. Eine brennende Zigarette fällt auf den Boden, Kinder zündeln mit Streichhölzern, ein veraltetes Elektrogerät verursacht einen Schwel- oder Kabel-brand, Brände von Adventskränzen oder Weihnachtsbäumen. Doch trotz hoher Brandgefahren im Haushalt, spielt das Thema Brandschutz eine eher untergeordnete Rolle. 230.000 Wohnungsbrände werden jährlich in Deutschland gelöscht, jeder dritte von ihnen wird durch Kinder unter fünf Jahren ausgelöst. Pro Tag sind in Deutschland zwei Brandtote zu beklagen. Nach Expertenschätzungen liegt die Zahl der Todesfälle durch Spätfolgen bei zirka 7.000 bis 8.000. Fast alle Brandtote sind Rauchtote, denn nicht die Flammen, sondern die giftigen Rauchgase führen dann in Folge einer Rauchvergiftung zum Tod. Diese Zahlen sind vielen Menschen bekannt, jedoch wird über Brandschutz erst dann nachgedacht, wenn ein Unglück passiert ist. Die Bedienung eines Feuerlöschers ist für viele eine heikle Angelegenheit, da es sich immerhin um einen Druckbehälter handelt. Darüber hinaus wissen die wenigsten Bediener eines Feuerlöschers, ob der Feuerlöscher überhaupt für den Brand geeignet ist.
Die meist verbreiteten Feuerlöscher sind ABC-Pulverlöscher, jedoch wissen ebenso wenige über die Nebenwirkungen des Löschpulvers. Die Pulverwolke beeinträchtigt das Sehvermögen und verursacht durch die feine Verteilung ganz erhebliche Atembeschwerden. Eigentlich ist Anwendung in Räumen, Fluren, Maschinenhallen mit Menschen oder generell dort, wo sich Menschen aufhalten, unverantwortlich, zumal durch die Sichtbehinderung und Atemnot sehr leicht Panik entstehen kann. Die heute meist noch verwendeten Pulverlöscher verursachen im Nachhinein erhebliche Korrosionen sowie mechanischen Abrieb bis hin zur Beeinträchtigung oder Blockierung geschmierter Teile. Weitere Schäden bis hin zum Totalausfall von Gerät-schaften und Maschinen sind nicht auszuschließen. Mit PREVENTO steht nun ein Löschmittel zur Verfügung, was ohne jegliche Bedenken sogar bei Fettbränden eingesetzt werden kann. Im Vergleich zu Pulver kann PREVENTO nach einem Löschvorgang mit klarem Wasser rückstandsfrei entfernt werden.
Das neuartige Sonderlöschgerät
Der PREVENTO -Sprayer ist ein Drucksprühgerät bestehend aus einem schlagfesten Kunststoffbehälter, Pumpwerk, Schlauch und Feuerlöschpistole. Im Vergleich zu einem Feuerlöscher ist dieses Gerät nicht nur leichter, sondern benötigt auch keine teuren Wartungs- und Prüfungsarbeiten. Der benötigte Druck zum Ausbringen des Löschmittels wird wie bei einer Gartenspritze durch manuelles pumpen erzeugt. Durch diese ausfallsichere Technik ist eine ständige Verfügbarkeit gewährleistet. Nach einem Einsatz kann der Behälter durch den Benutzer kostengünstig selbst befüllt werden. Der PREVENTO -Sprayer kann von jedem Laien eingesetzt werden.
Erfahrungsberichte und Testergebnisse
In Industrie und Handel, den Mittel- und Kleinbetrieben sind heute alle denkbaren Materialien und vermehrt natürlich Kunststoffe vorhanden und verarbeitet. Auch in Fahrzeugen werden immer mehr Kunststoffe verarbeitet, und gerade dort haben existierende Pulver-Feuerlöscher enorme Defizite. Rund 40 000 mal im Jahr kommt es in Deutschland zu einem Fahrzeugbrand. PKW, Busse und LKW mit ihrem zusätzlichen Gefahrenpotential durch die Ladungen können mit Pulverlöschern nicht mehr sinnvoll geschützt werden. Setzt man bei einem Reifenbrand einen Pulverfeuerlöscher als Löschmittel ein, hat man zwar kurzzeitig Erfolg und das Feuer wird gelöscht. Die im Stahlgürtel bzw. der Felge gespeicherte große Wärmemenge reicht jedoch meist aus, um den abgelöschten Reifen wieder zu entzünden. Gerade hier zeigt PREVENTO seine herausragenden Eigenschaften. Unzählige Brandversuche in der ganzen Welt haben bereits gezeigt, dass zum Ablöschen eines Reifenbrandes weniger als 1,5 Liter PREVENTO benötigt werden. Feuerwehrleute schätzen die erforderliche Wassermenge auf 300 Liter, um ein solches Feuer zu löschen. Spektakuläre Brandversuche in Chile, Norwegen und in Polen haben selbst die letzten Zweifler und Kritiker überzeugt. Hier wurde auch die imprägnierende Wirkung von unter Beweis gestellt. PREVENTO eignet sich hervorragend zur Abschirmung von feuerbedrohten Objekten (wie Tanks, Silos), zur Waldbrandbekämpfung bzw. Brandschneisenlegung und als vorbeugende Maßnahme bei Schweiß- und Heißarbeiten (z. B. Dacharbeiten mit Bitumen).
Zahlreiche Großunternehmen und eines der größten deutschen Energieunternehmen haben ihren Brandschutz bereits durch zusätzliche PREVENTO -Sonderlöschgeräte optimiert. Ebenso ist der Verkauf für Privathaushalte, Kindergärten und Schulen bereits mit großem Erfolg gestartet. Dieses neue innovative Produkt wird im Brandschutz sicherlich noch für Aufsehen sorgen.
- Nähere Informationen unter www.prevento-brandschutz.de.













