(openPR) München, 17. November 2020: Das Jahr 2020 gleicht einer Zeitenwende. Das gilt insbesondere auch für das dynamische Social-Media-Umfeld. Nachstehende vier Tipps können Unternehmen helfen, ihren Weg zu finden.
Soziale Netze leben von Kommunikation sowie Interaktion – und auch hier ist ein gewisses Maß an Planung nötig. Gleichzeitig gilt wie überall: Die Flexibilität darf darüber nicht verloren gehen. Viele Unternehmen mussten diesen Wandel während des Beginns der Corona-Krise auf schmerzhafte Art und Weise bewältigen: Ihre Pläne waren obsolet. Gleichzeitig bot sich die Chance, das so entstandene Momentum zu nutzen und durch den beschleunigten Puls der Zeit letztlich sogar zu profitieren. Um diese Vorgehensweise strukturiert zu verinnerlichen, sind vier einfache Tipps hilfreich.
1. Richtige Zeit, richtiger Ort
So banal es klingt, ein offenes Ohr und Auge sind die Grundvoraussetzung. Nur so lassen sich brauchbare Trends überhaupt identifizieren. Um das zu erreichen, sind Unternehmen gut beraten, regelmäßig aktive Sollbruchstellen zu setzen, um gegebenenfalls bestehende Pfade schnell verlassen zu können. Ein simples und kurzes, aber regelmäßig stattfindendes Meeting unter Zuhilfenahme von Brainstorming-Techniken kann hier schon ausreichen. Den strukturellen Bestandteil liefert ein Monitoring, das über Themen hinausgeht und die technischen Neuerungen von Plattformen enthält. „Pinterest hat zum Beispiel einige Verbesserungen bei der Videonutzung auf den Weg gebracht“, erklärt Victor Potrel, Vice President Plattformpartnerschaften bei TheSoul Publishing, einem der weltgrößten Digitalstudios. „Weil sich Pinterest stärker auf Videos fokussiert, konnten wir unsere Plattformerweiterung beschleunigen und der wachsenden Nachfrage des Publikums Rechnung tragen ".
2. Testen und lernen
Vor der Aktivierung neuer Kanäle ist es wichtig, Zuschauer-Trends zu untersuchen und sicherzustellen, dass Unternehmen die Erwartungen der Benutzer verstehen. Kreative müssen sich über das Nutzenversprechen jedes Mediums im Klaren sein - und dann die richtigen Inhalte liefern. Es mag Ähnlichkeiten und Überschneidungen von Plattform zu Plattform geben, aber es geht nicht darum, die gleichen Inhalte auf die gleiche Art und Weise zu liefern. Der Wert eines bestimmten Videos kann für das Publikum der einzelnen Plattformen subjektiv sein, und regionale Unterschiede, die klein erscheinen mögen, können tatsächlich einen Großteil des Engagements bestimmen. „Es ist wichtig sein Publikum zu kennen und zur Verfügung stehende Werkzeuge richtig zu nutzen, um zu verstehen, was für das Publikum auf einer Plattform wichtig ist“, rät daher auch Potrel.
3. Die richtigen Themen finden
Für Unternehmen ist es wegen bestehender Strukturen und Prozesse manchmal schwierig, sich schnell genug anzupassen. Jedoch könnten sie gerade diese Gelegenheiten im Hinblick auf Inhalte nutzen. Neben dem Monitoring ist dabei von Beginn an auch ein adäquater Fundus an Inhalten wichtig – um auch nach einer ersten Welle das Thema weiter spielen zu können. Soweit möglich, sollte dabei ein gewisses Maß an Flexibilität beibehalten werden, um Pläne von Kampagnen auch granular ändern zu können. Die Reaktivität hängt dabei auch von den Kanälen ab. Pinterest versteht sich etwa als eine durchsuchbare Datenbank voller Ideen für Leute, die gerne vorausschauend planen; TikTok hingegen floriert bei Trendmomenten. Letztlich lautet die Grundregel: Immer darauf achten, welche Themen der Zuschauerkreis erwartet bzw. akzeptiert – und um das herauszufinden, bedarf es ständiger Tests und Experimente. Eine entsprechend positive Fehlerkultur ist dafür unerlässlich.
4. Eigene Stärken kennen und nutzen
Beliebte Social-Media-Marken und -Kanäle werden immer einen starken Einfluss haben. Um die heutige digitale Generation zu erreichen, sind jedoch Aktualität und gründliche Kenntnis von dessen digitalem Umfeld von entscheidender Bedeutung. Mit Marken- und Kanalpartnerschaften, die beliebte Produkte mit organischen Inhalten verbinden, können Unternehmen zu einem Teil des Alltags „ihrer“ Verbraucher werden. Dieses Engagement für qualitativ hochwertige Inhalte über eine Vielzahl von Plattformen kann langfristige Beziehungen zu den Zuschauern aufbauen – und damit sowohl Marke als auch Produkte fördern.















