(openPR) Alle Jahre wieder gilt es, vor Weihnachten eine Vielzahl „schwerwiegender“ Fragen zu beantworten. Wie soll in diesem Jahr gefeiert werden? Was schenkt man seinen Liebsten? Welches Weihnachtsmenü kommt auf den Tisch und welchen Wein gibt’s dazu? Denn an Festtagen wie Weihnachten schlägt die große Stunde für feine Weine. Schließlich gehört zu einem festlichen Essen mit Familie und Freunden selbstverständlich ein richtig guter Tropfen.
Weinempfehlungen fürs X-Mas Dinner
Wer einen edlen und körperreichen Weißwein fürs Festmenü sucht, wird im Weingebiet Chablis fündig. Chablis-Weine werden ausschlkießlich aus Chardonnay-Trauben gekeltert. Der Chardonnay ist sehr „reisefreudig“ und hat sich inzwischen weltweit verbreitet. Doch hier im Chablis ist seine Wiege. Hier zeigt er seinen wahren Charakter: eine ausgeprägte Mineralität, die die Chablis-Weine den Kalkböden ihres Terroirs verdanken.
La Chablisienne : Chablis 1er Cru Vaulorent 2018
Die größtenteils von alten Rebstöcken stammenden Trauben für diese Top-Cuvée wachsen auf der rechten Seite des Flüsschens Serein - in unmittelbarer Nachbarschaft der Grand-Cru-Lagen. Vaulorent ist eine exzellente Lage in Chablis. Dieser Wein zählt also ganz ohne Frage zu den besten Premier Crus der Region. Für festliche Anlässe wie Weihnachten genau das Richtige. Der blassgoldene Wein hat eine elegante, intensive Nase, die an duftige Frühlingsblüten, Zitrusfrüchte und reife weiße Früchte erinnert. Dazu gesellen sich mild-würzige und vanillige Noten. Am Gaumen ist er kraftvoll und komplex mit jeder Menge Mineralität.
Chablis-Weine harmonieren mit vielen Gerichten – von der Alltagsküche bis zum Festtagsmenü. Wie wäre es an den Feiertagen mit einer schönen Seezunge in Buttersauce, gebratenen Jakobsmuscheln oder einem getrüffelten Bresse-Hühnchen in cremiger Sahnesauce? Aufgrund seines vollen Körpers und des schönen Schmelzes kann der Vaulorent es jederzeit mit den gehaltvollen Saucen aufnehmen. Junge Chablis Premier Crus sollten eine Stunde vor dem Trinken dekantiert werden. Der Kontakt mit Sauerstoff „entspannt“ den Wein und öffnet seine volle Aromenpalette.
Rund 160 Kilometer südlich von Chablis, in der Süd-Bourgogne, erstrecken sich die sanften Hügel der Côte Chalonnaise. In der Region wird zu etwa 75 % Rotwein gekeltert: Die wichtigste Rebsorte ist Pinot Noir, aber auch Gamay ist vertreten.
Vignerons de Buxy : AOC Bourgogne Côte Chalonnaise Pinot Noir Buissonier 2018
Der Pinot Noir Buissonier hat eine schöne, intensive Farbe mit rubinfarbenen Nuancen. Seine Aromenpalette ist beeindruckend: Im Fokus stehen Noten von Schattenmorellen, ergänzt um Aromen von roten und schwarzen Johannisbeeren. Die eleganten und weichen Tannine sind angenehm präsent und verleihen dem Wein eine Lagerfähigkeit von bis zu sieben Jahren. In jungen Jahren passt er hervorragend zu einem schönen Rinderfilet oder zu einem lange geschmortem Boeuf Bourguignon. Mit dem Alter ist er der ideale Partner zu Lamm, Ente oder Wild.
Saint Mont – Geheimtipp aus Südwestfrankreich
Im Südwesten Frankreichs, an den nördlichen Ausläufern der Pyrenäen, liegt das kleine Anbaugebiet Saint Mont, das unter Weinkennern noch als Geheimtipp gehandelt wird. Hier gibt es große Weine aus autochthonen Rebsorten zu moderaten Preisen. Die Weinberge erstrecken sich über 46 Gemeinden im Westen des Departements Gers an den ersten Hügeln der Pyrenäenausläufer. Hier herrscht ein spezifisches Mikroklima, das durch die Pyrenäen im Süden und den nahen Atlantik im Westen geprägt ist.
Plaimont : Les Vieilles Vignes 2016, AOC Saint Mont
Diese dunkelviolette Cuvée aus den typischen Südwest-Rebsorten - Tannat, Cabernet-Sauvignon und Pinenc - ist ein feiner Tropfen für besondere Anlässe, z. B. für ein geselliges Gänse-Essen mit Familie oder Freunden. Die Gegend um Saint Mont in Südwestfrankreich ist eine Hochburg für edles Federvieh. Und so verwundert es kaum, dass die Weine der Region hervorragende Begleiter zu Geflügelgerichten sind, beispielsweise zu einem langsam geschmorten Entenconfit, oder zu einer rosa gebratenen Entenbrust.
Für diesen körperreichen und gut strukturierten Rotwein wurden ausschließlich Trauben alter Reben verarbeitet, die behutsam von Hand gelesen werden. Alte Reben wachsen nur noch minimal, produzieren weniger Blätter und vor allem weniger Früchte – und die verleihen dem Wein ein höheres Maß an Konzentration und sehr komplexe Aromen. In jungen Jahren punktet die Cuvée Les Vieilles Vignes mit opulenten Aromen schwarzer Früchte (Brombeeren, schwarze Johannis¬beere), abgerundet durch einen Hauch von Lakritz. Mit dem Alter entwickeln sich Aromen von dunkler Schokolade und angenehme Holztöne, die auf den zwölfmonatigen Ausbau in Barriques zurückzuführen sind.










