(openPR) Die Fassade ist auffällig dunkel und trägt die leuchtende Aufschrift “Der Tod gehört zum Leben”. Elegantes helles Holz kombiniert mit Lehm ziert die Wände im Innenraum. Die moderne und sehr schlicht gehaltene Einrichtung schafft eine ruhige und geborgene Atmosphäre. Auch iPads und Bildschirme sind im lichtdurchfluteten Geschäftslokal in Neubau zu finden. Das simple und zeitlose Design erinnert auf den ersten Blick an einen Apple Store. Nur, dass hier keine Elektronik verkauft wird, sondern Bestattungen geplant werden.
An ein klassisches Bestattungshaus denkt hier (fast) keiner mehr. Der wohl außergewöhnlichste Bestattungs-Store Wiens eröffnet zu Allerheiligen seine Türen. Mit dem bisher überwiegend online tätigen Bestattungsunternehmen Benu wollen die beiden Geschäftsführer Stefan Atz und Alexander Burtscher die Branche revolutionieren und nun auch das physische Kundenerlebnis zeitgemäß gestalten. Vom Mitbewerb heben sich die beiden mittels Offenheit, Transparenz und auch optisch ab. Anstelle von dunklem
Sarg-Showroom in unmittelbarer Nähe eines Friedhofs punktet Benu mit einem modernen Beratungsraum in zentraler Lage. Das Besichtigen von Särgen oder Urnen oder das Durchblättern von dicken Trauerdruck-Katalogen entsprechen längst nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen von Bestattungskundinnen und -kunden. Stattdessen stehen Transparenz in Bezug auf Leistungen und Kosten sowie die persönliche Beratungssituation in angenehmer Atmosphäre im Vordergrund. Deshalb sucht man im Concept Store vergeblich nach Urnen oder Särgen. Im Beratungsgespräch werden digitale und analoge Komponente vereint, dabei unterstützen Kundenberaterinnen und -berater, die lediglich mithilfe eines iPads und des vorher erstellten Online-Angebots die Angehörigen durch schwierige Situationen begleiten. Im Concept Store wird man umfangreich bei akuten Sterbefällen beraten und bekommt auch die Möglichkeit sich zum Thema Bestattungsvorsorge zu informieren. Ziel von Benu ist es Bestattung transparenter und so unbürokratisch wie möglich zu gestalten. Ob Sarg, Blumenschmuck oder Trauerredner, alles kann einfach mit vollem Kostenüberblick geplant werden. Im Store können aber auch digitale Kondolenzbücher eingerichtet oder Partezettel online entworfen werden.
Der moderne Zugang und die neue Offenheit gegenüber dem Thema Tod ist, allerdings nicht jedermanns Sache. Schon im Zuge der Renovierungsarbeiten wurde das kontroverse Thema in sozialen Medien und mit den Anrainern diskutiert. Die größtenteils positiv gestimmte Diskussion zeigt, dass ein moderner Zugang durchaus gewollt ist. Das Thema Bestattung wurde in der Vergangenheit sehr stark tabuisiert, deshalb ist es Benu wichtig einen offenen Zugang zu fördern. Sie können gespannt sein wie moderne Bestattung und Vorsorge bei Benu aussieht. Ein Concept Store das man allein schon aufgrund seiner Außergewöhnlichkeit nicht verpassen sollte.















