(openPR) KREIS NEUWIED, DEN 07.OKTOBER 2020: In einem offenen Brief, der von mehr als 200 Unterstützern, meist Eltern aus dem Kreis Neuwied, gezeichnet wurde, wandte sich der Elternverein Eltern für Aufklärung und Freiheit an den Landrat. Sie sprechen sich hierin in der Hauptsache gegen die seit Freitag geltende Pflicht für Schüler im Landkreis eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) während der gesamten Schulzeit zu tragen aus. Sie fordern stattdessen gezielten Schutz von Risikogruppen. Die Eltern halten die Verordnung von MNB für nicht gerechtfertigt, da keine Daten über Wirksamkeit und vor allem Risiken für Kinder vorlägen.
So heisst es in dem Schreiben an den Landrat: "Unsere Kinder dürfen wohl kaum per Verordnung zu Probanden an fremdnützigen Versuchen zum allgemeinen Gesundheitsschutz gemacht werden! Haben Sie die Betroffenen umfassend aufgeklärt über gesundheitliche Risiken? Haben sie oder die Eltern dem zugestimmt? Nein! Nun wurden die MNB als Alltagsmasken betitelt und sind somit keine „Medizinprodukte“ also gehen auch sämtliche Sicherheitsstandards verloren. Aber werden sie nicht zu einem medizinischen Ziel verwendet und verordnet? Wie kann kann das stimmig sein? Aus unserer Sicht ist die Verordnung von Masken rechtswidrig, da keine Daten vorliegen, die eine Risikoabwägung ermöglichen, weder dem einzelnen, noch dem Verordnungsgeber!"
Sie wenden ein, dass die MNB für den Schutz von Risikogruppen, insbesondere in höheren Warnstufen nicht geeignet wären und beklagen mangelnde Transparenz bezüglich der Datenlage zu Infektionsketten in Schulen, symptomatischen Erkrankungen und definierte Zielsetzung der Maßnahmen.
Große Besorgnis äußern sie gegenüber dem Landrat Achim Hallerbach auch über die Situation in Schulen, überforderte Lehrer, Sicherheitsrisiken, unklare Haftungsfragen und die Tatsache, dass durch die Hygienepolitik Bildung, das eigentlich Ziel der Schulen, ins Hintertreffen gelangt.
In der Summe fordern sie Herrn Hallerbach auf:
? Heben Sie die rechtswidrige Maskenpflicht im Unterricht umgehend auf!
? Schützen Sie Risikogruppen durch ein individuelles Konzept und das Wahlrecht der Betroffenen sich zu schützen!
? Stellen Sie die Warnstufen auf ein solides wissenschaftliches Konzept











