(openPR) Die Apfelernte ist im vollen Gange. Täglich werden mehrere Tonnen Äpfel aus der Region beim Apfelsafthersteller Streker im württembergischen Großaspach zu klimaneutralem Apfelsaft verarbeitet. Streker ist derzeit der erste Hersteller von klimaneutralem Apfelsaft in Deutschland.
Apfelsaft von heimischen Streuobstwiesen ist an sich schon ein Beitrag zum Klimaschutz. Streuobstwiesen prägen die Landschaft in Württemberg und auch in anderen Regionen. Sie sind ein Hotspot von Artenvielfalt und Umweltschutz. Besonders die ökologische Bewirtschaftung von Streuobstwiesen, ohne Pflanzenschutzmittel und ohne mineralischen Dünger, ist klimaschonend. Aktuell in Zeiten der Pandemie erholen sich viele gestresste Menschen vor Ort und vermeiden damit klimaschädigende Treibhausgase.
Das Unternehmen Streker ist seit 177 Jahren als durchgehend familiengeführtes Unternehmen in der Region verankert. Von Anfang an erzeugt die Familie Streker Apfelsaft nach dem Motto: "Ein Geschenk der Natur für ein gutes Leben". Die Verantwortung gegenüber der Umwelt prägt die Geschichte des Unternehmens. Mit der Einführung des Umweltmanagementsystems nach der EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS III) und nach DIN EN ISO 14001 setzt das Unternehmen strukturiert umweltrelevante Prozesse und Verhaltensweisen um.
Bereits vor 15 Jahren wurde Streker nach EMAS zertifiziert, mit der Auflage kontinuierlich die Umweltleistungen zu verbessern. Der Schritt zur Klimaneutralität ist nun ein Riesenschritt, der in der Branche Vorbild sein kann.
Die Studie zum CO2-Fußabdruck und die Zertifizierung wurde vom Deutschen Institut für nachhaltige Entwicklung an der Hochschule Heilbronn durchgeführt. Der CO2-Fußabdruck wird verwendet, um die Treibhausgasemissionen eines Unternehmens und seine Tätigkeit zu analysieren und zu messen. Die Emissionsbilanz wurde nach international anerkannten Kriterien erstellt. (gemäß Greenhouse Gas Protocol des World Resource Institutes und des World Business Coucil for Sustainable Development).
Die Berechnung des CO2-Fußabdrucks für Strekers Apfelsaft misst direkte und indirekte Treibhausgasemissionen.
Die berücksichtigten Parameter sind:
• Energie (Strom, Erdgas, Heizöl, Diesel, Benzin und Staplergas)
• Herstellung und Anlieferung der Äpfel
• Getränkeverpackung (Mehrweg-Glasflaschen, Verschlüsse, Etiketten)
• Material und Dienstleistungen
"Es gibt mehrere Aspekte, weshalb der Apfelsaft der Firma Streker klimaschonend produziert wird. Dazu gehören die kurzen Wege dank der regionalen Lieferketten, der hohe Anteil an Streuobst, die effizienten Prozesse in der Firma Streker und die Mehrweg-Verpackung", so Dr. Helena Ponstein, die den CO2-Fußabdruck berechnet hat. Die Zertifizierung „Klimaneutraler Apfelsaft“ wurde durch Kompensation der nicht vermeidbaren Emissionen in einem Waldprojekt in Brasilien möglich. Die Genießer von Strekers Apfelsaft unterstützen die regionalen Streuobstwiesen sowie den Erhalt des Urwaldes in Südamerika und tragen mit jedem Schluck auch mit dazu bei, das Klimaschutzziel von 1,5 Grad zu erreichen.











