(openPR) Die Dissertation des Charité-Virologen Christian Drosten war 17 Jahre lang nicht im Bestand der Deutschen Nationalbibliothek (DNB), das Werk wurde erst im Sommer 2020 aufgenommen. Das berichtet das Schweizer Online-Magazin CORONA TRANSITION.
'Damit war die bereits im Jahr 2001 verfasste Promotionsschrift selbst unter Berücksichtigung der mündlichen Verteidigung am 22.3.2003 mehr als 17 Jahre lang über die DNB nicht zugänglich", heisst es dazu bei CORONA TRANSITION.
Zwar schreibe die Promotionsordnung der Universität Frankfurt für den Zeitraum 2001 bis 2003 nicht vor, dass Dissertationen an die Deutsche Nationalbibliothek ausgeliefert werden müssen. Doch das Prozedere sei auffällig, zumal die Schrift auch nicht, wie die meisten anderen Promotionen, im PDF Format abrufbar ist.
Eine weitere Auffälligkeit ergibt sich dem Magazin zufolge bei Betrachtung der drei Publikationen, die als Bestandteil der Promotion vor deren Veröffentlichung erfolgten.
Dazu schreibt das Magazin:
"Einschätzung der Redaktion: Drostens Promotion basiert auf drei zuvor publizierten, von mehreren Co-Autoren unterzeichneten Publikationen. Somit käme sie nach den üblichen Standards weder als kumulative, noch als normale Dissertation infrage. Denn die Eigenständigkeit lässt sich durch Vermischung beider Dissertationsformen nach unserer Einschätzung nicht zwangsläufig erkennen.
Zudem wirkt die Tatsache, dass die Dissertation bundesweit 17 Jahre lang – also bis zur Coronakrise – lediglich in der Universitätsbibliothek Frankfurt im Bestand geführt wurde, zumindest sehr ungewöhnlich".
Den gesamten Artikel von CORONA TRANSITION inklusive Bilder können Sie an dieser Stelle einsehen: https://corona-transition.org/dissertation-von-prof-christian-drosten-erst-seit-sommer-2020-im-bestand-der













