(openPR) Aktuell zeigt Ihnen die Kölner Galerie 100 Kubik die zwei spannenden spanischen Künstlerinnen Juana González (*1972, Ciudad Real) und Silvia Lermo (*1986, Cádiz) in ihrer Ausstellung „Wilde Erzählungen“. Auf Sie wartet ein einzigartiges Ausstellungerlebnis, denn jede Arbeit wird von einer passenden Erzählung begleitet.
Juana González versucht in ihren Arbeiten Geheimnisse zu wahren, um Zustände der Verwirrung und Unsicherheit zu schaffen. Diese Empfindungen sind für sie sehr real. Sie sagt selbst, dass das Leben einen ständig in einen Zustand der Unsicherheit versetzt. Ihre Vorliebe für das Dunkle und Harte lassen Sie Freude an diesem Zustand der Verwirrung und Unsicherheit empfinden. Ihre Arbeiten zeugen von extremen Pinselstrichen und intensiven Farben, ohne zu zerstören, stets unwahrscheinlich anmutende Stimmungen erzeugend.
Die aufstrebende Künstlerin baut sich mysteriöse und unvollständige Geschichten aus Bildern auf, die durch eigene Visionen entstehen – manchmal verwendet sie Material aus ihren eigenen Träumen, vor allem in ihren Zeichnungen. Sie extrahiert zum Teil auch Elemente aus Spiel- oder Dokumentarfilmen, die sie aus irgendeinem impulsiven und viszeralen Grund erwischt haben.
Dies sind die Ansätze und Ausgangspunkte einer jeden Arbeit.
Beispielsweise das Werk „Meditation“ beinhaltet ein bekanntes Motiv, vom spanischen Künstler Diego Velázquez, denn der Hund der sich zur Rechten des Protagonisten befindet ähnelt dem des Hundes aus Velázquez‘ Werk „Der Kardinal-Infant Don Fernando de Austria“.
Juana González hat von diesem „Motiv“ Gebrauch gemacht und es in ihre Arbeit integriert - jedoch in einem anderen Kontext. Zwar schaut auch hier der Hund den Protagonisten der Arbeit an und blickt zu ihm hinauf, jedoch anders als in der Arbeit von Velázquez, wo der Hund als treuer und starker Begleiter seinem Herrn beisteht, ist der Hund in der Arbeit „Meditation“ von Juana González eher der Ruhepol in dem turbulenten Gesamtbild. Er blickt mit ruhiger Miene zum Protagonisten und beobachtet das Geschehen.
Die Bilder von Juana González erinnern an inszenierte barocke Kompositionen. Szenarien, in denen die Figuren in eine Geschichte verwickelt sind. In ihren Arbeiten verbergen sich angedeutete Erzählungen. Es sind Fragmente einer Geschichte, bei der die Künstlerin selbst nicht genau weiß, was passiert und es auch nicht erfahren möchte. Sie möchte selbst in dem Zustand der Verwirrung und Benommenheit verharren, der durch die Betrachtung einer mysteriösen Szene evoziert werden kann. Juana González sagt selbst: „Ich bin der Meinung, dass es genügend Elemente gibt, um mögliche Erzählungen zu konstruieren, je nachdem, wie man es betrachtet. Auf diese Weise tritt der Zuschauer in das Spiel ein und versucht, die Bedeutung zu lesen, zu verstehen oder zu entdecken".
Genau diese Erfahrung können die Besucher und Besucherinnen der Galerie 100 Kubik machen, denn die Werke der Künstlerinnen werden erstmalig von Erzählungen begleitet, die in Absprache, mit den Künstlerinnen entstanden sind.
Sie sollen den Betrachter und der Betrachterin dazu verhelfen, einen besseren Einstieg in die dargestellte Szenerie zu erhalten. Die Geschichten begleiten zwar die Werke und wurden speziell für diese Ausstellung verfasst, aber sie können von den Besuchern und Besucherinnen erweitert, ergänzt oder neu erfunden werden.
Freuen Sie sich auf einen Besuch in der Galerie 100 Kubik in Köln.
Neben der Präsentation in der Galerie haben Sie auch die Möglichkeit sich die Werke und Erzählungen im Onlineshop anzusehen, hier geht es zur Ausstellung: https://www.100kubik.de/screen/page/ausstellungen/wildeerzaehlungen
Des weiteren handelt der aktuelle Titel der Rubrik MAGAZIN, auf der Website der Galerie 100 Kubik, von Juana González. Sie haben hier die Möglichkeit den aktuellen Artikel „Juana Gonzalez – Manifest“ zu lesen: https://galerie100kubik.smoolis.com/screen/page/f4af306e-d211-4d86-88ff-ce650d047dc8?preview=true












