(openPR) Anlässlich des drohenden Tarifkonflikts um die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Öffentlichen Personennahverkehr und des morgigen Aktionstages von Ver.di und Fridays for Future erklären die Landesvorsitzenden Jochen Bülow und Katrin Werner, MdB:
Jochen Bülow: „DIE LINKE unterstützt die Forderungen der Gewerkschaft nach einem bundesweit gültigen Rahmentarif, einheitlich geregelten Arbeitszeiten, Urlaubstagen und Eingruppierungen. Nur so wird ein wichtiger Markstein für die Verkehrswende, von dem mittlerweile auch die Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) redet, auch gelingen. Der Öffentliche Nahverkehr kann und soll hier eine Vorreiterrolle übernehmen. Und: Es fehlt an Nachwuchs! Um die Berufsgruppe wieder für Auszubildende attraktiv zu machen, müssen die maximalen Tages- und Wochenstunden reduziert und dienstfreie Wochenenden ausgebaut werden.“
Katrin Werner: „Die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst und hier ganz besonders die Bus- und Straßenbahnfahrer*innen haben in den Corona-Monaten geradezu Übermenschliches leisten müssen. Nahezu alle Verhältnisse standen auf dem Kopf, es gab eine ungeheure zusätzliche Verantwortung bei der Einhaltung der Hygieneregeln durch die Fahrer*innen und Fahrgäste. Das alles hat zu enormen auch psychischen Belastung von Fahrer*innen, Kontrolleur*innen und Aufsichtspersonal geführt, die alle mit vereinten Kräften bravourös abgeleistet haben. Dafür kann es aber nicht nur den fast schon sprichwörtlichen Beifall geben: Wir erwarten von der Arbeitgeberseite, dass dies in den Tarifverhandlungen zum Beispiel in den Pausenregelungen und bei Schichtdienstzulagen einen Niederschlag findet.“
17. September 2020
Dr. Hermann Stauffer
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