(openPR) Der Zusammenhang zwischen realer Gewalt und der Gewalt in Computerspielen ist - aus aktuellen Anlässen - mittlerweile ein Gegenstand der psychologischen Forschung geworden. Die Wissenschaftler kommen zu unterschiedlichen vorläufigen Ergebnissen.
Fest steht, daß wir als Normalbürger die völlig ungehemmte und rohe Ausübung der Gewalt in den unglaublich realistischen Spielen als abstoßend und widerlich empfinden. Aber die Faszination kann durchaus verstanden werden, berücksichtigt man die hohen Anforderungen an Aufnahme und Analyse der Situation und der blitzschnellen und komplexen Reaktion darauf, will man im Spiel "überleben" oder siegen. Da kann man sich schon erklären, warum nicht nur die Kids sondern immer mehr auch Erwachsene stundenlang an den Bildschirm gefesselt werden.
Gute Worte, Ermahnung, Erziehung und Verbote helfen nicht. Gerade im anarchischen, globalen Internet sind Verbote wirkungslos, weil nicht kontrollierbar.
Die Antwort kann nur heißen: Umlenken des aggressiven Potentials auf den sportlichen Wettkampf. Das ist überhaupt nicht neu. Oder woher denken Sie stammt der Speerwurf, das Fechten oder das Fußballspiel? Hier wird kriegerische Aggression und kämpferisches Können umgelenkt in geregelte und für die Probanden im allgemeinen ungefährliche Aktion. Die übrigens kaum an Attraktivität verloren hat - im Gegenteil: Da sich kein schlechtes Gewissen rührt, kann unbehelligt genossen werden.
Warum also nicht das Gleiche mit dem Computerspiel machen? Im peds-Braintrainer werden verschiedenste mental-sportliche Übungen zu einem Wettkampf zusammengefasst mit hohen Herausforderungen an Erkennen der Situation und schnellem, richtigen Reagieren. Das Belohnungssystem ist attraktiv (wer würde nicht gerne Rekorde jagen).
Untersuchungen zeigen, daß dies die Menschen jeden Alters genauso fesselt, obwohl der grausamste Fall das Abschießen von Tontauben ist.
Computerspielen macht hier nicht roh, sondern klug und geistig fit. Und wer wünscht sich diesen Effekt nicht - ein Leben lang.












