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Pionierarbeit Tourismus

24.07.202013:53 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Pionierarbeit Tourismus

(openPR) Tourismuschefin Sabine Christophersen übergibt Staffelstab an ihre Nachfolgerin Stefanie Wagner

„Wo soll ich da anfangen?“, schaut Sabine Christophersen etwas fragend auf ihre berufliche Vergangenheit zurück. Tatsächlich hat sie die letzten 31 Jahre einiges erlebt und vor allem bewirkt als Rudolstadts erste Tourismus-Verantwortliche. Jetzt hat die langjährige Sachgebietsleiterin für Tourismus den Stab an ihre Nachfolgerin Stefanie Wagner übergeben.


Die gelernte Kulturwissenschaftlerin kam 1989 als hauptamtliche Stadträtin in die Stadtverwaltung und wurde verantwortlich für den Bereich Kultur, Körperkultur und Sport. Hier hat sie sogar einst das Rudolstädter Vogelschießen organisiert. „Zweimal bis zur Wende war die Bleichwiese unter meiner Verantwortung. Als 1990 die ersten westdeutschen Schausteller kamen und um jeden Pfennig gefeilscht haben, wussten wir, dass ab jetzt ein neuer Wind weht und eine neue Zeit auf uns zukommen würde.“, so Christophersen über ihre Vogelschießen-Zeit.
Als nach der Wende das Dezernat Kultur gegründet wurde, ist Sabine Christophersen der neue Bereich Tourismus zugeordnet worden. „Das war ein komplett neues Feld. Bis zur Wende war der Tourismus ja gewerkschaftlich organisiert und die Urlauber kamen auch ohne unser Zutun.“ Christophersen spricht von einer neuen Zeit in die sie und viele Kollegen sich haben reinfinden müssen. Für sie hieß das: die bestehende Rudolstadt-Information umzustrukturieren und umzuziehen in die Marktstraße 57. Ab da gab es auch einen neuen Namen: KulTourDiele. Hier mussten neue Schwerpunkte gesetzt werden um auf Rudolstadt als Urlaubs-Destination aufmerksam zu machen. Christophersen und ihr Team besuchten Messen und Präsentationen, die ersten Werbeflyer wurden erstellt und man bot schon früh den Service der Zimmerreservierung an. Auch technisch musste sich das Team sehr schnell von der klassischen Schreibmaschine auf den Computer umgewöhnen. Zu den vielen neuen Aufgaben kamen Ausstellungen in der Galerie hinzu, in der zehnmal jährlich wechselnde Ausstellungen organisiert wurden.
„Wir sind sehr schnell zu einer Hausnummer der Thüringer Tourist-Informationen aufgestiegen und haben früh den Kontakt zur Thüringer Tourismus GmbH gesucht. Außerdem waren wir von Anfang an im Verein Städtetourismus in Thüringen e. V. engagiert.“, so Christophersen, die in letzterem Verein bis heute stellvertretende Vorsitzende ist. Die Folge der aufgebauten Kontakte war eine gemeinsame Vernetzung der Thüringer Tourismus-Verantwortlichen untereinander. Rudolstadt hat nicht selten gemeinsame Messestände koordiniert und maßgeblich betreut.
Auf Christophersens Initiative hin, sind die kostümierten Erlebnisführungen ins Leben gerufen wurden. „Wir waren in Thüringen die Ersten, die eine solche Führung anboten. Mittlerweile findet man sie überall.“ Für die Idee gab es einen Sonderpreis beim Thüringer Tourismuspreis. Seit über 20 Jahren begeistern Zofe, Page, Buckelapotheker und Co jährlich hunderte Besucher und Einheimische.
Sabine Christophersen hat viele weitere Highlights auf die sie zurückblicken kann. 2005 übernahm sie neben ihrer Arbeit als Tourismuschefin das Organisationsteam zum 105. Deutschen Wandertag mit 50.000 Besuchern in der Region. Auch 2008 hat Christophersen echte Pionierarbeit geleistet: Hier hat die Stadt unter ihrer Leitung das Teehaus übernommen, in dem eine kleine Außenstelle der Tourist-Information eingerichtet wurde. „Hier haben wir unser Arbeitsterrain noch mal um die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen erweitert. Wir haben uns bemüht die Thüringer Gastlichkeit den Besuchern näher zu bringen. Es war eine sehr schöne Zeit auf der Heidecksburg.“, so die ehemalige Tourismus-Chefin. „Doch überhaupt kann ich mich über das spannende Aufgabenfeld nicht beschweren. Ich habe in den vergangenen Jahren so viele Menschen kennengelernt und Herausforderungen meistern dürfen. Zuletzt die Übernahme des neuen Löwensaals. Die gesamte Zeit war ein großes Abenteuer.“, so Christophersen, die bewusst vor ihrer Rente kürzer tritt und sich nun hauptamtlich dem Personalrat widmet. Dem Personalrat steht sie seit 2016 vor - nicht zuletzt durch Corona fallen vermehrt Aufgaben an. „Es ist doch schön selbst zu entscheiden, wann der Tag gekommen ist, das Zepter weiter zu geben. Mit meiner neuen Aufgabe werden die Arbeitszeiten geregelter. Jetzt muss ich mich neuen Aufgaben, wie Gesetzestexte durchzuschauen, widmen. Man ist halt nie zu alt um sich weiterzubilden.“, scherzt Christophersen.
Christophersens Nachfolge tritt Stefanie Wagner an. Sie studierte Internationales Tourismus- und Eventmanagement in Jena. Bereits 2010 übernahm sie eine Elternzeitvertretung in der Tourist-Information, ehe sie dort 2016 feste Mitarbeiterin wurde. Wagner übernahm die Büroorganisation und Stellvertretung für Sabine Christophersen. Als Nachfolgerin von Sabine Christophersen erhält Wagner eine gute Ausgangssituation. Mit einer vom Deutschen Tourismusverband zertifizierten Tourist-Information, kann sie auf ein gutes, eingespieltes Team zurückgreifen. Aufgaben denen sie sich jetzt vor allem widmet, sind die anhaltende Digitalisierung in der Tourismusbranche und der Löwensaal, der weiter als Veranstaltungszentrum etabliert werden soll. Dabei kommt ihr das Studium des Eventmanagements zugute. Sollte Stefanie Wagner dennoch Rat suchen, kann sie weiter auf die langjährige Erfahrung von Sabine Christophersen bauen, die Wagner gerne bei Fragen unterstützend zur Seite steht.


Michael Wirkner
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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