(openPR) Ratgeber Gesundheit : Nach einem Bericht der Verlagsgruppe Rhein-Main - Viele Ärzte haben festgestellt, dass vor drei Jahren, ehe die Praxisgebühr eingeführt wurde, die Leute frühzeitig den Arzt konsultierten. Heute warten die Leute länger. Bis sie zum Arzt gehen, ist der Kloß im Hals schon zum Halsweh geworden und auch der Husten schon gut hörbar. Trotz dieser Zurückhaltung sind um diese Jahreszeit die Hälfte der Patienten in den meisten Praxen Erkältungskranke.
Erkältung oder Grippe? Die Symptome sind dieselben, aber die Unterscheidung ist trotzdem einfach, wissen Experten. Wer Grippe, also eine Influenza, hat, muss nicht nachdenken, ob er noch zur Arbeit gehen kann. Die Erkrankung kommt plötzlich, man hat hohes Fieber und fühlt sich elend.
Die Erkältung könne einen leichten oder einen schwereren Verlauf nehmen, nur lästig sein oder - weil der Körper geschwächt ist - Folgekrankheiten nach sich ziehen, wie Bronchitis oder Lungenentzündung.
Während der Erkältung gibt es Möglichkeiten, die Symptome zu lindern: Schleimlöser gegen den quälenden Husten, Paracetamol, ein Schmerz- und Fiebermittel, zusammen mit einem Eukalyptus-Bonbon, gegen den trockenen, Hals. Anstelle schleimhautabschwellender Nasentropfen, die man nicht länger als drei Tage einnehmen sollte, schwören einige auf die Nasendusche. Deren Anwendung ist zwar ein bisschen eklig, aber sehr wirksam und ohne Nebenwirkungen. Antibiotika gibt es dagegen nur bei bakteriellen Infektionen und bei Grippe spezielle Medikamente.
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