(openPR) Die Queer Media Society mit ihrem Initiator, Kai S. Pieck (freier Regisseur und Autor), ist stolz, daß nach einjähriger Vorbereitungs-, Konzeptions- und Finanzierungsphase die erste Umfrage "Vielfalt im Film“ für Chancengerechtigkeit und Diskriminierungserfahrungen vor und hinter der Kamera im deutschsprachigen Raum nun an den Start geht. Die Queer Media Society hat dieses wichtige Projekt mit initiiert.
Ziel der Onlinebefragung von über 30.000 Filmschaffenden ist, ein datengestütztes Gesamtbild über Diversität und Diskriminierungserfahrungen zu erhalten und damit konkrete Maßnahmen für Filmproduktionen, Filmförderung und Politik zur Entwicklung eines gerechteren und vielfältigeren Arbeitsumfeldes herzuleiten und voranzutreiben. Die Vielfalt im Film soll der Gesellschaft entsprechen, die Filmförderung durch Steuergelder und Rundfunkbeiträge kollektiv mitfinanziert.
"Wir brauchen Filme, die die Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegeln, vor und hinter der Kamera. Eine Sensibilisierung, ein Umdenken und konkrete Maßnahmen sind sowohl für die Branche als auch für die Filmkultur und die Politik essentiell."
Kai S. Pieck, Queer Media Society & Koordinator der Initiativgruppe Vielfalt im Film.
Die Menschenrechtsorganisation Citizens For Europe verantwortet die wissenschaftliche und technische Durchführung der Umfrage unter 440 Berufen der deutschen Film- und Fernsehbranche, und die Branchenplattform Crew United veröffentlicht und verteilt sie mit ihrem umfassenden Filmschaffenden-Netzwerk ab 17. Juli 2020.
"Vielfalt im Film" wird von einem breiten Bündnis getragen sowie inhaltlich und strategisch aufgebaut:
Berlin Asian Film Network, Bundesverband Regie, Citizens For Europe, Crew United, Diversity Arts Culture, Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, Kinoblindgänger, Korientation, Label Noir, Langer Media Consulting, Leidmedien, Panthertainment, ProQuote Film, Queer Media Society, Schwarze Filmschaffende Community.
Die Webseite mit allen Infos ist bereits online: www.vielfalt-im-film.de
Unterstützer*innen der Umfrage:
Bundesverband Casting, Deutsche Akademie für Fernsehen, Deutsche Filmakademie, Erich Pommer Institut, Indiefilmtalk, Produzentenallianz, Produzentenverband, Spitzenorganisation der Filmwirtschaft, Themis - Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt, Verband Deutscher Drehbuchautoren, Verband Österreichischer FilmschauspielerInnen.
Förderer: Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst, Bundesagentur für Arbeit – Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV), HessenFilm und Medien GmbH, MFG Filmförderung Baden-Württemberg und Pensionskasse Rundfunk.
Für weitere Fragen und Interview-Wünsche mit Kai S. Pieck stehe ich gern zur Verfügung.
















