(openPR) Toronto, 22 November 2006. Kanadas Wirtschaft wird sich gegen Ende des laufenden Jahres über ein dreiprozentiges Wachstum freuen können, obwohl die Energie- und Finanzierungskosten sowie der Dollarkurs steigen. Das Beschäftigtenwachstum im laufenden Jahr konzentrierte sich im Wesentlichen auf die dicht besiedelten Stadtregionen. Durch den boomenden Rohstoffsektor dank der Ölsandvorkommen im Bundesstaat Alberta übertraf dabei Calgary mit einem Wachstum von 6,0 % den nationalen Durchschnitt von 2,0 % am deutlichsten. Die sechs Städte Vancouver, Calgary, Edmonton, Toronto, Ottawa und Montreal bestimmen die Wirtschaftsentwicklung Kanadas. Nach Angaben von Statistics Canada (Staatliches Amt für Statistik Kanada) arbeiten in Toronto, Montreal, Calgary und Vancouver allein 73 % aller Beschäftigten der Unternehmenszentralen Kanadas.
Aller Voraussicht nach wird der Downtown-Büromarkt Kanadas laut Colliers International am Ende dieses Jahres sein bestes Ergebnis seit fast zwanzig Jahren erzielen. Der Büroflächenbestand aus den sechs größten Städten von etwas mehr als 18,72 Millionen Quadratmetern wird mit 8 % die niedrigste Leerstandsrate innerhalb dieses Zeitraumes aufweisen können. Projektentwicklungen sind wieder im Kommen. In den nächsten vier Jahren werden rund 790.000 Quadratmeter Bürofläche neu entstehen. Davon entfallen allein ca. 300.000 Quadratmeter auf Toronto sowie ca. 242.000 Quadratmeter auf Calgary. Der größte Teil dieser Flächen ist bereits vorvermietet.
Die wachsende Nachfrage lässt Flächen knapp werden und die Mieten steigen, so dass sich Projektentwicklungen wieder lohnen. Nach Berechnungen von Colliers International stieg die aggregierte Durchschnitts-Nettoeffektivmiete für so genannte Class-A Bürogebäude um 14 %. Der teuerste Downtown-Büromarkt ist Calgary mit durchschnittlichen Bruttokosten pro Quadratmeter, die noch über denen im hochpreisigen Toronto liegen. In Vancouver, Calgary, Edmonton und Toronto übersteigt die Nachfrage das Angebot. Haben sich Toronto und Edmonton bereits zu „Vermietermärkten“ entwickelt, so sind die anderen Städte bis auf Montreal auf dem besten Wege dorthin.
Die günstigen Anzeichen einer weiteren guten wirtschaftlichen Entwicklung Kanadas werden in den kommenden 18 Monaten den kanadischen Downtown-Büromarkt weiterhin positiv beeinflussen. Die hohe Nachfrage nach Büroflächen wird bleiben. Für das Jahr 2008 prognostiziert Colliers International eine Leerstandsrate aller sechs Downtown-Büromärkte zusammen von 6 %.
Keith Reading
Vice President Research
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