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Der Alltag aus einer anderen Perspektive

21.11.200616:30 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Der Alltag aus einer anderen Perspektive
Eines von fünf Plakatmotiven.
Eines von fünf Plakatmotiven.

(openPR) Studenten der Geo- und Montanwissenschaften regen bundesweit zum Nachdenken über den Alltag an. - Reportage im Deutschlandfunk

Mit 10.000 Plakaten und ebenso vielen Postkarten regen seit Oktober in ganz Deutschland Studenten der Geo- und Montanwissenschaften zum Nachdenken an. Ziel der Aktion, die unter dem Motto „Wir sind überall“ steht, ist es, das Bewusstsein für den rohstofflichen sowie geowissenschaftlichen Ursprung nahezu aller Alltagsgegenstände und -produkte zu wecken. Lutz Geißler, Initiator der Plakataktion und Geologiestudent in Freiberg, erklärt: „Wir fahren täglich über Straßen aus Bitumen oder Beton, steigen Treppen aus Granit auf und ab, putzen uns mit kalkhaltiger Zahnpasta die Zähne, schreiben auf Ton- und Erzmineralen im Papier. Wir fahren mit Eisenerz und Erdöl Auto, schicken Millionen E-Mails über Kabel aus Sand, nutzen Computerchips und Solarzellen aus Silizium oder trinken unser Bier oder den Wein, der ohne Tonminerale keineswegs genießbar wäre.“ Die ehrenamtlich und ideell ausgerichtete Initiative möchte zeigen, in welch vielfältiger Weise die Geo- und Montanwissenschaften den Alltag beeinflussen oder gar erst möglich machen. Dies geschieht einerseits über Plakate, die durch studentische Helfer in deutschen Städten ausgehangen werden. Andererseits wird über die begleitende Internetseite www.wir-sind-ueberall.de intensiv auf die Plakatinhalte und weitere hintergründige, teils kuriose, aber immer alltägliche Beispiele eingegangen.



Am 16. November berichtete Deutschlandfunk ausführlich über die vom gemeinnützigen Verein frisep e.V. organisierte Aktion. Vom 3. bis 5. November präsentierte sich die Kampagne auf den Mineralientagen München. Über 38.000 Menschen konnten sich dort über die Idee der Aktion, die Plakate und die Inhalte der Website informieren. Das Bewusstwerden über geowissenschaftliche Anwendungen und die vielfältigen Bodenschätze im Alltag löste oftmals positives Erstaunen aus. Zahlreiche Lehrer nahmen Plakate für Ihren Unterricht mit.

In der Nacht zum 5. November kam es zum europaweiten Stromausfall. Diese unerwartete Dunkelheit illustrierte auf einzigartige Weise das Ziel der Studenten: „In unserer modernen Gesellschaft vergessen wir häufig, dass Strom nicht einfach aus der Steckdose kommt. Der Stromausfall hat uns deutlich gezeigt, dass wir sehr stark von Energie abhängig sind. Diese Energie kommt aus unseren Bodenschätzen - entweder in Form fossiler Brennstoffe oder als erneuerbare Energie. Mit der primären Bereitstellung dieser Energie sind Geo- und Montanwissenschaftler im Bergbau oder aber in der Solarwirtschaft beschäftigt.“, so Geißler. Eines von fünf Plakatmotiven der Aktion provoziert mit der Frage „Kein Licht?“ und der Antwort „Fragen Sie Ihren Geowissenschaftler oder Bergbauingenieur“ das Nachdenken über solch essentielle alltägliche Dinge.

Ideelle Kooperationspartner der Aktion sind unter anderem die Deutsche Mineralogische Gesellschaft (DMG), der Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG), die Wirtschaftsvereinigung Bergbau (WVB), die Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG), die Geologische Vereinigung (GV) sowie die Gesellschaft für Bergbau, Metallurgie, Rohstoff- und Umwelttechnik (GDMB). Auch die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) unterstützt diese Kampagne. Die TU Bergakademie Freiberg, die TU Clausthal sowie die Internetplattformen geoberg.de und geoversum.info sind aktiv daran beteiligt.

Links:
Reportage zur Aktion im Deutschlandfunk
>> http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/564162/

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