(openPR) Als Meinungsmacher gegen die gesetzliche Rentenversicherung melden sich regelmäßig die Professoren Bernd Raffelhüschen und Axel Börsch-Supan mit lobbygetriebenen Rentenansichten in den Medien zu Wort. Mit der Forderung, die Rentenerhöhung 2020 wegen der aktuellen Gesundheitskrise bis Jahresende zu verschieben und dann zu kürzen, bemühen sich beide, unter einem wissenschaftlichen Deckmäntelchen das Feld für Entscheidungen der Politik zu bestellen und ihre Ideen in den Redaktionen zu platzieren. Prof. Raffelhüschen versucht mit seinen jüngsten Aussagen erneut, einen Generationenkonflikt zu schüren, den es nicht gibt, und er spielt, wie Börsch-Supan, mit den Ängsten der Menschen. Dass ihre pensionierten Beamtenkollegen seit Beginn dieses Jahres, etwa in Baden-Württemberg, eine Pensionserhöhung von 3,2 Prozent bereits erhalten und für 2021 die Zusage von weiteren 1,4 Prozent haben, erwähnen beide Herren nicht. Nicht erwähnenswert ist für sie auch, dass Pensionen durchschnittlich drei Mal so hoch sind als die Renten. Beiden Wissenschaftlern muss die Unterdeckung der versicherungsfremden Leistungen, die aus der Rentenkasse bezahlt werden müssen, bekannt sein, sie vermeiden jedoch deren Erwähnung.
Es mutet auch mehr als sonderbar an, wenn sich immer diejenigen mit Kürzungsvorschlägen für die Renten zu Wort melden, welche ihre eigene Versorgung bestens gesichert aus Steuergeldern finanzieren lassen.
Bernd Raffelhüschen ist Beamter, Professor an der Uni Freiburg, Aufsichtsrat bei der ERGO Versicherungsgruppe, der Volksbank Freiburg, Kuratoriumsmitglied der Augustinum Gruppe, Botschafter Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Vorstandsmitglied Stiftung Marktwirtschaft, Beiratsmitglied der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen, Studienleiter der Deutschen Immobilienakademie an der Universität Freiburg und Mitglied der Rürup-Kommission.
Axel Börsch-Supan ist Beamter, Professor an der Technischen Universität München, Gründer des Mannheimer Forschungsinstituts Ökonomie und Demographischer Wandel, Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft. Koordinator der EU-Forschungsinfrastruktur Survey of Health, Aging and Retirement in Europe (SHARE), Mitglied der Rentenkommission Verlässlicher Generationenvertrag, Berater Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft und Hauptlieferant von Studien für Deutsches Institut für Altersvorsorge der Deutschen Bank.









