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Wie wir unser Leben programmieren

29.04.202009:33 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Wie wir unser Leben programmieren
Erfolg schaffst auch Du mit, ganz konkret en Techniken.
Erfolg schaffst auch Du mit, ganz konkret en Techniken.

(openPR) Wie wir unser Leben programmieren
So wandelst Du Dein Traumleben in die Realität um.

Cambridge. Brain and Cognitive Sciences Department des Massachusetts Institute of Technology (MIT): Eine Ratte läuft durch ein einfaches Labyrinth. Sie läuft aufgeregt und neugierig hin und her, erforscht das Labyrinth und findet schlussendlich ein Stück Schokolade. Das Ziel des Labyrinths. Die Schokolade haben die Forscher ebenso so dort platziert wie die Elektroden die die Gehirnaktivitäten der Ratte aufzeichnen. Und diese waren sehr hoch. Klar, die Ratte musste viel denken, neue Reize verarbeiten etc. Die Forscher wiederholten das Experiment mit dem selben Aufbau viele Male. Die Gehirnaktivität der Ratte nahm ab. Schließlich war das Labyrinth zunehmend nicht mehr neu für Sie. Sie fand die Schokolade immer schneller. Irgendwann wahr ihre Gehirnaktivität nur noch darauf beschränkt sich visuell zu erinnern. Sie erinnerte sich an den Weg zur Schokolade und ging ihn anschließend entsprechend.



Soweit, so unspektakulär.

Doch dann passierte etwas mit dem wohl keiner gerechnet hätte: Nach einigen weiteren Wiederholungen waren nicht mal mehr die Gehirnaktivität des Erinnerns zu messen! Es war überhaupt kaum noch nennenswerte Gehirnaktivität zu messen, nur noch die für die Atmung und andere Körperfunktionen. Und trotzdem ging sie immer den richtigen Weg und fand immer auf Anhieb die Schokolade.

Sie hat sich einfach von ihren Füßen tragen lassen. Lief wie auf Autopilot ohne bewusst dafür etwas zu tun, ohne nachdenken zu müssen. Ganz von allein und automatisch. Wie war das möglich?

Morgens irgendwo in Deutschland. Bei Dir Zuhause. Du wachst gerade auf und folgst deiner Morgenroutine, deinen allmorgendlichen Handlungen. Wie von alleine gehst Du zum Beispiel auch ins Badezimmer und fängst ohne groß drüber nach zu denken das Zähneputzen an.

Ob wohl es Dir als Kind kein Spaß gemacht hat. Was soll daran auch Spaß machen? Es hat immer Überwindung und Energie gekostet. Und oft auch die Nerven von Deinen Eltern und Dir. Du musstest darauf achten die richtige Technik zu verwenden, also alle Flächen gleichmäßig viel zu putzen.

Und heute würde es uns stören sie nicht zu putzen. Wir würden es vermissen.

Du steigst ins Auto und fährst zur Arbeit. Du denkst über den letzten Tag und Abend nach, vielleicht über einen Traum den du hattest, aber vor allem über den bevorstehenden Arbeitstag und Dinge die Du noch erledigen musst. Jedenfalls denkst du nicht über den Weg zur Arbeit oder das Autofahren nach. So viele Reize auf denen Du reagieren musst, dann noch Blinken, Kupplung treten, den richtigen Gang auswählen und einlegen, Bremsen, Gas geben, Radio, Abstände einschätzen und vieles mehr.

Das alles läuft vollautomatisch einfach nebenher, während wir vor uns hin träumen oder über andere Dinge nachdenken.

Und jetzt erinnere Dich mal an Deine ersten Fahrstunden. Wir mussten unglaublich konzentriert sein. So viele Dinge mussten wir richtig machen und das gleichzeitig. Nach der Fahrstunde waren wir kaputt. Wir bezweifelten, dass wir es jemals so souverän beherrschen würden, wie die meisten anderen die wir kannten.

Warum ist das so? Wie sind diese Dinge möglich?

Die Wahrheit ist: Unser Gehirn ist "faul". Es möchte möglichst wenig denken.

Denn unser Körper und Gehirn stecken noch in der Steinzeit fest. Damals musste immer mit einer Hungerzeit gerechnet werden. Damit wir dann trotzdem überleben, hat die Natur mit ein paar Maßnahmen vorgesorgt: Wenn wir Fettiges, Salziges oder Süßes essen, schüttet unser Gehirn Glückshormone aus, um uns dafür zu belohnen. Denn Fettes und Süßes heißt: Viel, Energie und Kalorien. So kann unser Körper, Nahrungsreserven aufbauen, die uns in einer Hungersnot vor dem verhungern retten kann.

Aus demselben Grunde möchte unser Körper möglichst wenig Energie verbrennen müssen.

Das Gehirn aber verbraucht 20%, unter Stress sogar 35% unseres Gesamtenergiebedarfs, obwohl es nichtmal 2% unserer Körpermasse ausmacht!

Um also Energie zu sparen und uns so vor dem Hungertod zu schützen, möchte unser Gehirn möglichst wenig benutzt werden.

Doch eigentlich brauchen wir es ja ständig. Unsere Bewegungsabläufe und unser Verhalten muss gesteuert werden. Wir müssen auf unsere Umwelt reagieren und viele viele Dinge erledigen.

Um aber trotzdem möglichst viel Energie sparen zu können, hat die Natur auch hier einen Trick: Sie automatisiert unser Verhalten. Einen Großteil unseres Alltages laufen wir auf Autopilot. Wir sprechen dann von Gewohnheiten.

Gewohnheiten sorgen dafür dass wir agieren können, ohne dies bewusst zu steuern. Gewohnheiten laufen gänzlich unbewusst ab. Die Ratte am MIT lief zum Schluss auch völlig unbewusst durch das Labyrinth, damit sie möglichst wenig Energie verbrennt. Ihr Gehirn geht davon aus (in diesem Fall zu recht), dass auch dieses mal der Weg der gleiche ist, und sie über diesen ja dann nicht mehr nachdenken braucht.

Tatsächlich besteht unser Alltag zu mehr als die Hälfte aus Gewohnheiten. Über 50% unseres Handelns ist unbewusst und automatisch! Es sind viele kleine und große, “automatische Programme” die uns durch den Alltag führen, während wir gar nicht richtig “anwesend” sind.

Deswegen funktioniert das Autofahren so automatisch. Weil unser Gehirn gelernt hat, dass es immer die gleichen Handlungsabläufe im Kontext der entsprechenden Umweltreize sind.

Gewohnheiten sind auch deshalb so effizient, weil für sie kaum noch Motivation oder Selbstdisziplin aufgebracht werden muss. Wir vermissen die jeweiligen Handlungen sogar, sollten wir mal von ihnen abgehalten werden. Gewohnheiten sind nämlich tatsächlich kleine Süchte. Und Süchte auch immer Gewohnheiten.

Deshalb brauchen wir keine Überwindung mehr um uns die Zähne zu putzen.

Wie genial wäre es, wenn selber unsere Gewohnheiten programmieren oder löschen könnten?

Alles was nötig wäre um uns unsere Wünsche zu erfüllen und unsere Ziele zu erreichen würde automatisiert laufen.

Regelmäßig lernen, trainieren oder das eigene Unternehmen aufbauen. Du würdest es in aller Regelmäßigkeit ganz automatisch tun, ganz ohne den “Inneren Schweinehund” überwinden zu müssen.

Wir könnten unser Leben endlich so gestalten wie wir es immer wollten.

Fürst Heinrich von Südbergholt, Autor, Psychologie-Experte, Coach und Hypnotiseur schreibt in seinem eBook “Habbits-Booster”(booster-produkte.fvs-coaching.com), wie das tatsächlich geht. Er verrät den “Programmier-Code” der Gewohnheiten und wie wir ihn verwenden. Ganz praxisgerecht für unseren Alltag.

Eine Empfehlung für alle, die ihr Leben in die Hand nehmen wollen.

booster.fvs-coaching.com

H. von Südbergholt

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