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Solidarisch, selbstverständlich, gut

27.04.202008:21 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Solidarisch, selbstverständlich, gut
Kein professioneller Lieferdienst, aber auch auf vier Rädern.
Kein professioneller Lieferdienst, aber auch auf vier Rädern.

(openPR) DUßLINGEN – Die Corona-Pandemie stellt auch die Ambulanten Dienste der Stiftung Liebenau im Landkreis Tübingen vor neue Herausforderungen. Die meisten Klientinnen und Klienten können nicht wie gewohnt besucht und individuell begleitet werden. Aber die Verantwortlichen haben erstaunliche Unterstützungsleistungen entwickelt, die ohne die Corona- Krise womöglich nie entstanden wären. Wie etwa für Michael R. (Name geändert), dessen Essensversorgung unkompliziert gesichert wurde.



Ambulante Dienste bieten Unterstützung

Michael R. wohnt seit fünf Jahren in der Wohnanlage für Menschen mit und ohne Behinderungen in Dußlingen in einer Wohngemeinschaft. Nach einem Unfall, durch den er unter anderem ein schweres Schädel-Hirn-Trauma davontrug, kann er seinen Alltag nicht mehr allein gestalten. Besonders ausgeprägt ist eine permanente Erschöpfung, die ihn die meiste Zeit des Tages schlafend im Bett verbringen lässt. Die Hauptaufgabe der Ambulanten Dienste besteht unter anderem darin, ihn regelmäßig zu wecken und dafür Sorge zu tragen, dass er Mahlzeiten zu sich nimmt.

Täglich warmer Mittagstisch

Bislang gab es für Michael R. immer warmes Mittagessen von der nahegelegenen Bäckerei. Aufgrund der Corona-Verordnung ist der Mittagstisch bis auf weiteres geschlossen. „Essen auf Rädern“ konnte keine Alternative sein, da Michael R. auch unter einem Hörverlust leidet. Die Haustürklingel hört er nicht. Kreative Lösungen waren gefragt, um seine Versorgung weiterhin zu gewährleiten.

Versorgungskette geschlossen

Fast naheliegend war dann die Lösung in Person einer langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeiterin der Ambulanten Dienste aus der Gemeinde Dußlingen. Teresa Wild, Leitung der Ambulanten Dienste fragte sie, ob sie bereit wäre, zusätzlich ab und zu eine Portion für Michael R. zu kochen. Die ehrenamtlich engagierte Familienmutter zögerte keinen Moment: „Ich habe gleich ‚Ja‘ gesagt, da ich Michael aus der ehrenamtlichen Betreuung persönlich kenne. Ich habe immer gerne Zeit mit ihm verbracht, mit ihm zusammen eingekauft, gekocht oder war mit ihm in der Natur unterwegs. Außerdem koche ich ja jeden Tag für meine Familie.“

Abwechslungsreiches Zwei-Gänge-Menü

Aus einem „ab und zu“ wurde ein regelmäßiges, frisch zubereitetes Zwei-Gänge-Menü: von Montag bis Freitag seit mehr als vier Wochen. Sobald das Essen fertig ist, bekommt Teresa Wild im Büro der Ambulanten Dienste einen Anruf. Die Mitarbeiter holen die Mahlzeit ab und bringen sie Michael R. vorbei. Der wiederum freut sich über die abwechslungsreichen Menüs. Für die ehrenamtliche Mitarbeiterin ist klar: „In dieser schweren Zeit sollte es selbstverständlich sein, dass jeder nach seinen Möglichkeiten und zeitlichen Ressourcen andere Menschen unterstützt.“

Alle haben was davon

Es gibt eine Aufwandsentschädigung im Rahmen des Ehrenamts und Michael R. steuert ebenso einen kleinen finanziellen Betrag bei. Teresa Wild freut sich sehr über das Engagement. „Ich bin überaus dankbar für die Unterstützung und Solidarität in dieser Situation. Auch mit wieviel Liebe die Speisen zubereitet werden, ist beeindruckend. In der Karwoche gab es sogar ein kleines Osternest mit gefärbten Eiern.“ Und persönlich „profitiert“ sie auch ein klein wenig: In Form von Ideen und Rezepten für Gerichte, die sie selbst nachkochen kann.

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Weitere Infos zum Umgang mit Corona in der Stiftung Liebenau finden Sie unter https://www.stiftung-liebenau.de/aktuelles/neues/detailansicht/news/aktuelle-meldungen-zum-umgang-mit-dem-coronavirus.
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