(openPR) Humoristische Bilder von Martin Mißfeldt
Leonardos „Mona Lisa“, van Goghs „Selbstbildnis mit ohne Ohr“ oder Warhols „Marilyn“: Kein berühmtes Kunstwerk wird verschont. Der Künstler Martin Mißfeldt malt Giraffen-Cartoons nach kunsthistorischen Vorlagen. Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass er die Figuren als Giraffen darstellt.
Mißfeldt studierte freie Kunst bei Georg Baselitz an der Universität der Künste Berlin. 1992 begann er, diese originellen Bilder zu entwerfen. Wie so oft begann es mit ein Zufall: „Ich malte damals einen in der Wüste erhängten Cowboy. Der Hals war irre lang, weil er schon so lange da hing. Das war alles... Plötzlich sah ich eine Giraffe. Und nach einigen Tagen wurde mir bewußt, welch unglaubliches Potential in Giraffen-Hälsen steckt.“
Seitdem sind über 120 dieser Cartoons entstanden. Mit feinem Pinsel und ohne Skrupel interpretiert er allseits bekannte Kunstwerke neu: So wirken die langen, verschlungenen Hälse der Zuschauer aus Rembrandts „Anatomie des Dr. Tulp“ wie Spagetti-Innereien. Dürers „Rhinozeros“ mutiert zur Fragezeichen-Hals-Giraffe. Und in Edvard Munchs berühmten Gemälde „Der Schrei“ muß sich die Figur ganz schön biegen, um ihren Kopf noch halten zu können.
Die Bilder sind auch im Internet zu finden. Seine online-Galerie DYNOXICON (www.dynoxicon.de) hat im Durchschnitt fast 400 Bildaufrufe täglich. Viele Besucher kommen wieder, weil pro Woche zwei bis drei neue Bilder online gestellt werden. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Der Auswahl an bedeutenden Kunstwerken ist genauso unerschöpflich wie seine Lust, die Bilder zu malen.
In diesem Jahr erschien erstmals ein Kalender mit den Bildern. Dreizehn ausgewählte Motive erfreuen insbesondere humorvolle Kunstliebhaber. Auch wenn sich der eine oder andere auf den ersten Blick fragt: „Darf man das?“
Kalender „Giraffen-Kunst-Cartoons 2007“
ISBN: 3-936697-07-8
13 Blatt, 21 x 29,7 cm, Spiralbindung,
11,95 EUR
zu bestellen über Amazon oder direkt auf der Seite DYNOXICON
Veröffentlichung bitte mit Bildern. Gerne sende ich Ihnen digitalisiertes, hochauflösendes Bildmaterial zu. Die Bilderliste finden Sie unter www.dynoxicon.de
*Martin Mißfeldt wurde 1968 in Ostholstein geboren. Er wuchs in Itzehoe auf und ging 1988 nach Berlin. Dort lebt und arbeitet er auch heute noch. Sein Atelier ist im Berliner Szene-Bezirk Prenzlauer Berg.













