(openPR) Siemsen kontaktiert wirtschaftspolitischen Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag
Haar – Lkr. München/ Mit Sorge beobachtet FDP-Ortschef Siemsen die Straßenzüge in der Gemeinde Haar seit Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkung in Bayern. Die aus seiner Sicht notwendige Maßnahme setze den vielen kleinen Selbstständigen in der Gemeinde heftig zu. „Schon vor der Corona-Krise hatten es kleine und mittlere Unternehmen bei uns nicht einfach, jetzt droht ihnen durch die Corona-Bremse ein Genickbruch, wenn die Politik nicht schnellstens handelt“, so Siemsen.
Das Heft des Handelns nahm der frisch gewählte Gemeinderat für seine Gemeinde bereits vor den aktuellen Corona-Maßnahmen aktiv in die Hand und kontaktierte hierzu unmittelbar nach Verkündung der Ausgangsbeschränkung am 20.03.2020 den wirtschaftspolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Albert Duin. Der war sofort auf seiner Linie. „Ob kleine und mittlere Unternehmen, Selbstständige, Künstler oder Freelancer – sie alle benötigen jetzt eine schnelle, unbürokratische und vor allem zielgenaue Finanzspritze“, stimmte Duin Siemsen zu. Darüber hinaus schilderte er dem Haarer FDP-Ortschef sein konkretes Umsetzungskonzept. Für kleine und mittlere Unternehmen sollten alle kurzfristigen Bankfinanzierungen durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW und die LfA Förderbank Bayern zu 100 Prozent garantiert werden, so Duin. Die bereits eingeleiteten Maßnahmen bezeichnete der FDP-Wirtschaftsexperte als unzureichend. „Die erfolgte Anhebung des maximalen Bürgschaftssatzes bei der LfA auf 80 Prozent ist kein Angebot für die kleinen Mittelständler, da deren Anlagevermögen in der Regel nicht ausreicht, um die LfA-Kredite zu 100 Prozent abzusichern“, erläuterte Duin. Damit sich die Unternehmen nach der Krise schnell erholen, müssten deshalb noch weitere Programme aufgelegt werden.
Einen Finanzierungsweg hierfür präsentierte er dem Haarer FDP-Ortsvorsitzenden ebenfalls: Durch sofortige Abschaffung der Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeitrage könnten nach seiner Einschätzung bis zu 25 Milliarden Euro zusätzliche Hilfsmittel in die Kassen gespült werden. „Das wäre pragmatisch und effektiv“, lobte Siemsen den Lösungsansatz. Duin zögerte nicht, mit seiner Fraktion die Forderungen in den Bayerischen Landtag einzubringen. „Der Weg ist skizziert. Das Heft des Handelns liegt jetzt bei der Staatsregierung“, bedankte sich Siemsen für das schnelle Agieren der FDP-Landtagsfraktion.












