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Gemeinsam erfolgreich forschen

18.03.202015:38 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Fraunhofer IAO untersucht die Zusammenarbeit in multilateralen Forschungskooperationen im digitalen Zeitalter

Die Anzahl an Partnern in einer Forschungskooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft nimmt, auch aufgrund der Digitalisierung, stark zu. Dadurch gestalten sich diese multilateralen Forschungskooperationen zunehmend komplexer. In einer Studie haben Forschende des Fraunhofer IAO nationale und internationale Formate der kooperativen Forschung aus dem Bereich Mobilität untersucht und dabei zehn Gestaltungsfelder identifiziert.



Wie verändert sich die Zusammenarbeit in Kooperationen im Bereich Automotive durch die Digitalisierung? Welche Kooperationsformen gibt es und welches Format ist für das eigene Innovationsziel am besten geeignet? Die steigende Komplexität von Technologien in Verbindung mit serviceorientierten Leistungen, die Digitalisierung und die damit einhergehenden neuen Formen der Arbeit sehen viele Unternehmen als Trends an, die nicht mehr im Alleingang zu bewältigen sind. Deshalb zeigen Unternehmen ein hohes Interesse an Forschungskooperationen, da sie diese als wesentliche Innovationstreiber für die Zukunft verstehen. Die gemeinsame Forschung von Wissenschaft und Wirtschaft hat vor diesem Hintergrund in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Doch die zunehmende Anzahl an Partnern innerhalb einer solch kooperativen Forschung sorgt für zunehmende Komplexität und Herausforderungen. Für die Studie »Gemeinsam erfolgreich forschen« haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO 22 nationale und globale Forschungskooperationen mit dem Schwerpunkt Mobilität untersucht und charakterisiert. Diese zeichnen sich durch ein hohes Maß an Inter- und Transdisziplinarität aus. »Unser Ziel war es, zu verstehen, wie multilaterale Forschungskooperationen funktionieren. Welche Rahmenbedingungen machen eine Forschungskooperation erfolgreich? Lassen sich diese Parameter extrahieren und möglicherweise sogar auf andere Kooperationen übertragen?«, so Anne Spitzley, Forscherin am Fraunhofer IAO. Das Forschungsteam recherchierte zunächst in der einschlägigen, wissenschaftlichen Literatur nach ersten Hinweisen, die es anschließend anhand von Tiefeninterviews mit Vertreterinnen und Vertretern von multilateralen Forschungskooperationen überprüfte. Als Ergebnis konnten zehn Gestaltungsfelder identifiziert werden.

Die zehn Gestaltungsfelder für Forschungskooperationen
Die Gestaltungsfelder bilden die Parameter für eine erfolgreiche Forschungskooperation und zeigen wie diese ausgestaltet werden können. Die Gestaltungsfelder lassen sich dabei in zwei Gruppen unterteilen: strukturelle und systemische. Die sechs strukturellen Gestaltungsfelder umfassen organisationale Charakteristika der Forschungskooperation wie die Kooperationspartner, räumliche Bezugsebene, zeitliche Einbindung, Finanzierungsmodelle oder die Rechtsform und vertragliche Regelungen. Zu den vier systemischen Gestaltungsfeldern gehören Faktoren, die das Gesamtsystem der Forschungskooperation betreffen wie die Motivation zur Kooperation, Aktivitäten im Netzwerk, Erfolgsfaktoren oder Zielsetzung und Bewertung. Bei den strukturellen Gestaltungsfeldern zeigen sich große Unterschiede zwischen den untersuchten Forschungskooperationen. Die Anzahl der teilnehmenden Projektpartner reicht beispielweise von drei bis weit über hundert. Alle Befragten sind sich einig, dass ein eigenes Projektmanagement entscheidend für den Erfolg einer Forschungskooperation ist.

Weitere Forschungsvorhaben in Planung
Die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IAO planen ihre Untersuchung von multilateralen Kooperationen auszuweiten. In weiteren Arbeiten soll der Fokus nicht ausschließlich auf dem Thema Mobilität liegen, sondern auch weitere Branchen in Betracht ziehen. »Geplant ist eine Art Forschungsformatkonfigurator. Wir wollen die Frage beantworten, welches Kooperationsformat unter den gegebenen Umständen das erfolgversprechendste ist«, so Sonja Stöffler, Projektleiterin der Studie. Dieser Konfigurator soll Forschungskooperationen in der Anbahnungsphase helfen, ein erfolgversprechendes Format für die eigene Zusammenarbeit zu finden.

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