(openPR) Ein neuer Tag. Schaue ich auf den europäischen Radsportkalender, sieht es vor dem Horizont mau aus. Alle Rennen im Frühjahr sind verschoben oder ganz abgesagt. Wie es in drei Wochen aus sieht, das weiß kein Mensch. Im Moment wird das größt mögliche Szenario gespielt und das erinnert an den Krieg der Welten. Man hätte das alles verhindern können. Das sind sich alle Gesundheitsexperten einig. Aber hinterher ist es immer leicht.
Wenn in China wieder Rad gefahren wird. Dann liegt der Rest der Welt noch danieder und keiner darf dann dort ins Land rein. Weil er vielleicht den Virus in sich trägt.
Aber dennoch wird Rad gefahren. Es gibt noch Winkel wohin der Virus nicht vorgedrungen ist. In Chile zum Beispiel.
Da wurde z.B. gestern der Gran Premio de la Patagonia in Puerto Montt ausgetragen. Die Strecke war 138 km lang. Es wurden 11 Runden im Ort Puerto Montt gefahren. Die hatten die Form eines Mercedes Sterns. Es waren sogar bekannte oder eher berüchtigte Namen dabei. Der Spanier Oskar Sevilla Sevilla fährt ja seit ein paar Jahren für das kolumbianische Team Medellin. Er wurde auf diesen Rundkurs Zweiter.
Aber auch einen deutschen Fahrer hat es auf den südamerikanischen Kontinent verschlagen. Daniel Leithner fährt für das kanadische Team 4 Mind Project. Er beendete allerdings die Schleifen durch die chilenische Stadt nicht.
Gewonnen hat das Rennen übrigens Tito, also Jose Tito Hernandez vom Team Medellin aus Kolumbien mit 28 Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen Sevilla.
Ab Mittwoch, dem 18. März, wird auch die Vuelta Cyclista de De Chiloe(Chile) ausgetragen. Wir werden auch davon ausführlich berichten. Normalerweise stünden im Frühjahr andere Kaliber auf dem Programm der Redaktion. Aber ich sage immer, besser den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach. Ansonsten ist es natürlich auch mal interessant, über solche Rennen zu berichten, die sonst weit hinter dem Horizont liegen.













