(openPR) Spionage-Apps kommen immer öfter zum Einsatz. Informationen zum Thema Überwachungssoftware sind jedoch nur selten zu finden. Deshalb kommen hier die wichtigsten Faktoren zur Spionage per App.
Wenn Sie überlegen, Spionagesoftware zu verwenden, sollten Sie einige Punkte beachten. Das Wichtigste: Ohne Zustimmung des Handy-Besitzers ist es illegal, ihn mit der Smartphone-App auszuspionieren. Eine legale Verwendung ist daher in der Regel nur im Bereich des Kinderschutzes denkbar.
Auf dem Handy ist eine Spionage-App schnell installiert, die alle Aktivitäten vollständig überwacht. Die App spioniert alle Inhalte sowie Aktivitäten und Chats wie beispielsweise WhatsApp oder Skype aus. Außerdem lässt sich jederzeit der Standort ermitteln. Die gesammelten Daten werden gebündelt und an den Überwacher gesendet, der dann vollständigen Zugriff auf die persönlichen Inhalte auf dem Smartphone hat.
Eine sehr beliebte Spy App ist Hoverwatch (www.hoverwatch.de ). Die Software muss auf dem Handy installiert werden, das ausspioniert werden soll. Die Handy-Daten werden dann über das Internet an einen Server übertragen. Der Benutzer hat nun die Möglichkeit, die Daten über ein spezielles Webinterface abzurufen. Alle Telefoninformationen werden dort gespeichert, z. B. Textnachrichten und Chats auf WhatsApp.
Ein uneingeschränkter Zugriff auf das Betriebssystem - das sogenannte Rooting - ist bei einem Android-Smartphone nicht erforderlich. Es gibt jedoch Funktionen, für die Rooting notwendig sind, um ordnungsgemäß zu funktionieren. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn WhatsApp überwacht werden soll. Abgesehen von WhatsApp-Spionage ist das Rooten aber keine Grundvoraussetzung.
Die Nutzung einer App wie Hoverwatch ist nur unter folgenden Bedingungen rechtlich zulässig: Der Besitzer des Mobiltelefons muss über die Überwachung informiert sein und dieser ausdrücklich zustimmen. Es ist nicht erlaubt, die App heimlich zu installieren, um einen Menschen auszuspionieren und zu orten. Die Überwachung der eigenen Kinder stellt eine rechtliche Grauzone dar. Die Jugendlichen müssen nicht unbedingt über die App informiert werden. Es wäre jedoch fairer, mit offenen Karten zu spielen.










