(openPR) Das Symposium zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema „#Amt_4.0 und Bürger – wie Kommunikation im Netz gelingt“ findet am 16. März 2020 in Stuttgart statt. Seit zehn Jahren treffen sich bei diesem jährlich stattfindenden Symposium Presseverantwortliche aus der öffentlichen Verwaltung, um zu aktuellen Herausforderungen Lösungen zu finden.
Im Jahr 2009 fand das erste Symposium, damals noch im Haus der Wirtschaft, statt. Mittlerweile findet der Pressesprecher-Branchentreff in den Gebäuden der Stuttgarter Industrie- und Handelskammer statt; die Teilnehmerzahl ist von anfänglich 100 auf 180 gestiegen. Jedes Jahr steht hier ein Themenkomplex auf dem Programm, der die Verantwortlichen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Verwaltung aktuell und mit Blick auf die Zukunft beschäftigt. Am Beginn der Symposiumsreihe stand 2009 der kommunikative Umgang mit einem extremen Krisenfall: Der Amoklauf in Winnenden gab den bedrängenden Anlass. Weitere Themen waren: Der Pressesprecher als Medienmanager (2014), Imagebilder und Markenbotschafter (2015) sowie Komplexe Inhalte verständlich vermitteln (2017).
2020 stehen die Chancen der Pressearbeit in den sozialen Medien im Zentrum des Symposiums. Auch und gerade von öffentlichen Verwaltungen – von der kleinen Kommune bis zur überregionalen Struktur – wird längst erwartet, dass sie auf Online-Kanälen aktiv kommunizieren: Bürgerinnen und Bürger wollen informiert und bei Projekten mit einbezogen werden, und auch die Presse erwartet zunehmend Kommunikation im Twitter-Takt. Auch für Ämter gilt, dass sie über die sozialen Medien Teile der Bevölkerung erreichen, die die klassischen Medien nicht mehr nutzen. Doch welches Medium ist der richtige Weg: Facebook, Twitter, WhatsApp oder Instagram? Und welche Themen, Aktivitäten und Formate erreichen auf welchem Kanal die richtigen Menschen und zwar mit überschaubarem Aufwand? In Praxisbeispielen und Erfahrungsberichten werden maßstabsgerechte Möglichkeiten gezeigt, die sich auf die eigenen Problemstellungen übertragen lassen.
Das Symposium vermittelt durch Vorträge von Medienspezialisten und Fachforen neue Impulse für die tägliche Praxis der digitalen Kommunikation mit Bürgern und der Presse. Referenten sind etwa Ralf Walther, der Leiter Stabstelle Presse und Kommunikation der Stadt Mannheim, oder Daniela Vey, selbständige Social-Media-Beraterin unter dem Label infodesignerin.de. Sie sprechen über ihre Strategien, Vorgehensweisen und Erfahrungen. Marius Kollbacher, Social-Media-Redakteur beim Hessischen Rundfunk, zeigt, wie man Videos mit dem Smartphone erstellt. Ulrike Trampus, Chefredakteurin der Ludwigsburger Kreiszeitung, zeigt auf, welche Rechte und Möglichkeiten Pressestellen in Bezug zum Journalismus haben. Martin Horn, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg, referiert über die digitale Kommunikation mit der Bürgerschaft. Das Symposium findet am 16. März von 9.30 bis 16.30 Uhr in der IHK Stuttgart, Jägerstraße 30, 70174 Stuttgart statt. Anmeldeschluss ist am 16. Februar. Das vollständige Programm und die Anmeldung steht unter www.staatsanzeiger.de/symposium.








