(openPR) Trotz Revolution im Libanon bleibt der Münchner Verein „Zeltschule e.V.“ weiterhin in syrischen Flüchtlingslagern aktiv, auch wenn sich viele Hilfsorganisationen inzwischen aus dem Land zurückgezogen haben.
Der Zeltschule e.V. setzt sich seit 2016 für die Bildung und Versorgung von syrischen Flüchtlingskindern in den Flüchtlingslagern im Libanon und in Syrien ein. Motiviert durch die vorherrschende Hilflosigkeit in Deutschland, schaffen es Jacqueline Flory und ihr Team mit einer pragmatischen Idee und einem engagierten Verein, inzwischen täglich über 4.400 Kinder in aktuell 13 Zeltschulen vor Ort zu unterrichten. Deren Familien werden sowohl medizinisch als auch mit Wasser und Nahrungsmitteln grundversorgt, um der sonst üblichen Kinderarbeit in den Flüchtlingslagern entgegenzuwirken. Täglich wird so rund 15.000 Menschen durch den Verein geholfen.
Aufgrund der hervorragenden Infrastruktur, die sich der Verein im Libanon aufgebaut hat, und besonders durch die Expertise der Vereinsgründerin, Jacqueline Flory, kann die Zeltschule im Libanon weiterhin Hilfe (zur Selbsthilfe) leisten. Besonders in der Bekaa-Ebene, wo knapp zwei Millionen Syrer in völliger Armut in provisorischen Flüchtlingslagern leben, war die Arbeit der Hilfsorganisationen von Anfang an schwierig. Durch die Revolution ist es vielen Organisationen inzwischen fast unmöglich geworden. Sie ziehen sich aufgrund der unsicheren Situation aus dem Gebiet und den Lagern zurück und hinterlassen verzweifelte Flüchtlingsfamilien. Die Zeltschule aber macht weiter.
Die Arbeit der Zeltschule ist direkte Friedensarbeit, die Ausbildung der Kinder aktive Terrorismus-Prävention. Denn ohne schulische Ausbildung wächst die Generation, die nach dem Krieg ihr Land wiederaufbauen soll, im Analphabetismus auf, ohne Perspektive für die Zukunft und als leichtes Opfer für extremistische Gruppierungen.
Frau Flory, die regelmäßig persönlich in den Lagern vor Ort ist, wohnt in München und steht für Interviews gerne zur Verfügung.














