(openPR) Andreas Bertram, Autor des Buches «Gedichte zur richtigen Zeit»,
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bereist häufig die neuen Bundesländer. Im Land Brandenburg lief er durch halbverlassene Kleinstädte, in Dresden führte er mit Sachsen offene Gespräche, an der Ostsee redeten wortkarge «Fischköppe» mit ihm. Auch begegneten dem Autor Wendehälse, die den Arbeiter- und Bauernstaat bis zuletzt gestützt hatten, sich keiner Schuld bewusst sind und nun wieder angepasst , bequem leben. Der Andreas Bertram hält nichts von denen, die auch noch den Begriff «Siegerjustiz» für sich beanspruchen. Bertram interessieren die Frustrierten und Abgehängten, die Realisten sind, ohne zu jammern oder sich zu beklagen.
Dass kürzlich von höchster Stelle die Neubundesbürger abermals als «Jammerossis» bezeichnet wurden, verwunderte Bertram sehr. Doch das zeigte wieder, wie fern deutschen Spitzenpolitikern die Wirklichkeit ist, wie weit abgehoben sie agieren und wie tief sie in der Fabelwelt des Westens verhaftet sind.
Viele "Ossis" sind frustriert und das nicht ohne Grund. Sie wurden in der DDR gegängelt und bevormundet. Wer nicht mitmachte, wurde ausgegrenzt. Heute erleben sie ein Déjà-vu: Der Westen gibt ihnen vor, wie und mit wem sie zusammenleben sollen und wer nicht mitmacht – das weiß man ja.
"Die frustrierten, bodenständigen Ossis erinnern mich an die Ureinwohner Nordamerikas, deren Wunsch es war, in ihren Traditionen fortzuleben", sagt Andreas Bertram. Dem im Osten Deutschlands aufgewachsenen Autor sei es eine Verpflichtung für die «Indianer des Ostens» einzutreten, die sich wünschen, dass unser Land Deutschland bleibt. So verstehe er sein Werk als ein Fels in der Brandung des Mainstreams, von wo aus nicht nur der bornierte Wessi ordentlich was auf "die Fresse" bekomme.










