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Ermutigende Führung und Fehlerkultur

06.01.202011:10 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Ermutigende Führung und Fehlerkultur

(openPR) Wandelnden Marktbedingungen verlangen nach der Bereitschaft der Führung Neues auszuprobieren und in der Folge vielleicht Fehlern zu machen. Neue Wege in ungekanntes Terrain ohne Risiko zu gehen, ist nicht möglich. Wichtig ist dabei, dass anschließend die richtigen Konsequenzen aus den gemachten Erfahrungen gezogen werden. Hier ist eine mutige Führung und ermutigende Führung gefordert. Mitarbeiter wollen gefordert werden, damit sie ihre Stärken und Verantwortung leben können. Fordernde Führung zeigt dem Mitarbeiter, dass seine Führung an ihn und seine Fähigkeit zur Veränderung glaubt.

Entwicklung und damit Wachstum ist ohne Fehler fast nicht möglich. Fehler sind die unangenehmen Begleiter erfolgreicher Innovationen und Wachstum, ohne diese Fehler werden wir nichts Neues lernen. Ermutigende Führung erfordert, dass Führungskräfte ihre Mitarbeiter zu Fehlern ermutigen, damit sie aus diesen lernen und neue Wege beschreiten können.

Das ist leichter gesagt, als getan. Die Realität zeigt, dass in vielen Unternehmen keine Fehlerkultur gelebt wird, sondern die Verursacher häufig an den Pranger gestellt werden und Sanktionen fürchten müssen. Es gibt aber auch Unternehmen, die diese Form der Entmutigung erkennen und gegensteuern. Sichtbares Ergebnis, dass diese neue Haltung erfolgreich ist, lässt sich unter anderem an verbesserter Produktqualität, Verkürzung von Lieferzeiten, an der flexiblen Erfüllung von Kundenwünschen feststellen und besonders an der Fähigkeit aus gemachten Fehlern zu lernen und die richtigen Konsequenzen zu ziehen.

Konsequenz Kultur als Basis für Erfolg und nachhaltiges Wachstum

Deshalb braucht es ermutigende Führungskräfte, die ihre Teams befähigen, aus Fehlern zu lernen, bessere Handlungsalternative zu finden, und diese dann konsequent umzusetzen. Hierzu muss die Führungskraft als gutes Vorbild vorangehen und selbst mit Klarheit und Konsequenz führen und gleichzeitig ihre Mitarbeiter zu einem verantwortungsbewussten Miteinander im Sinne von „Einer für Alle und Alle für einen“ ermutigen.

Fehler- und Lernkultur funktioniert nur mit Konsequenz-Kultur

Hierzu muss das Team lernen, aus einem Fehler zu lernen und konsequent einen neuen Weg einschlagen, in dessen Folge der Fehler nicht mehr entstehen kann. Dafür braucht es eine positive Einstellung zu Feedback und Fehlern. Keiner handelt absolut fehlerfrei. Niemand ist allwissend. Nur ein bewusster Umgang mit den Fehlern macht erfolgreiche Teams stark und schnell. Gerade wer erfolgreich sein will, sollte Fehler bewusst erlauben, geradezu dazu ermutigen Risiken einzugehen, die aus Sicht der Zielerreichung notwendig sind und konsequent die richtigen Schritte daraus ableiten.

Wie lässt sich eine Fehler-, Lern- und Konsequenz-Kultur etablieren?

Gerade in erfolgreichen Teams gibt es verschiedene Möglichkeiten, die sich optimal dafür anbieten, wie beispielsweise das Retrospektiv-Meeting (Fehler-Analyse Meeting), einen Lessons-Learned-Workshop (was haben wir daraus gelernt), die Feedback Loops oder ganz banal das direkte Gespräch zwischen Teammitgliedern und/oder Mitarbeitern anderer Teams und der Führungskraft.
Ziel ist es, das Team durch neu durchdachte Prozesse und Routinen zu befähigen, aus Fehlern zu lernen und die richtigen Konsequenzen daraus abzuleiten. Dafür braucht es auch eine kritische Reflexion der Fehler, um die entsprechenden Verbesserungsmaßnahmen zu entwickeln. Das setzt voraus, dass Abhängigkeiten und Engpässe bekannt sind. Im Anschluss daran sollte der Fehler stets noch einmal bewusst wahrgenommen werden und die Herleitung der Konsequenzen für alle Teammitglieder eindeutig dargestellt werden. So kann jedes Mitglied des Teams aus Fehlern der Anderer lernen, ohne sie selbst begangen zu haben.

Folgende drei Dinge sind bei ermutigender Führung besonders wichtig:

1. Der, der den Fehler verursacht hat, wird nicht an den Pranger gestellt. Stattdessen wird ihm im Namen des Teams gedankt. Die anderen Teammitglieder erkennen diese neue Haltung und haben die Chance zu wachsen. Sie werden mutiger, sie verlieren die Angst für Fehler bestraft zu werden.

2. Jedem Teammitglied muss erläutert werden, warum diese Konsequenzen gezogen wurden. Wichtig ist dabei, dass die Konsequenz für jeden nachvollziehbar und einleuchtend ist, andernfalls, kommt es mangels Verständnis zum Widerstand gegen die Umsetzung und im schlimmsten Fall wird die Umsetzung sabotiert.

3. Die beschlossene Verbesserungsmaßnahme muss schnell und konsequent umgesetzt werden, da der Lerneffekt sonst verpufft. Hier ist es hilfreich, wenn ab sofort bei jedem Meeting eine Fehlerverfolgung, die Erfolgsdarstellung und Erfolgsmessung stattfinden.

Fazit: Ohne ermutigende Führungskräfte, die Konsequenz-Kultur leben, werden Teams träge und ineffektiv.

Damit eine Konsequenz-Kultur ihre volle Kraft entfalten kann, müssen die Führungskräfte und die Geschäftsleitung diese Konsequenz-Kultur vorleben. Sie wird damit für die Teammitglieder glaubhaft. Hierfür braucht es die richtige Einstellung und ein Verhalten, das dafür sorgt, dass zum einen keine Angst davor besteht Fehler zu verursachen und zum anderen die richtigen Schlussfolgerungen aus den Fehlern gezogen und die entsprechenden Schritte konsequent umgesetzt werden. Denn, wenn ein Fehler mehrmals begangen wird und keine Konsequenzen erfolgen, verliert das Unternehmen und letztendlich auch die Mitarbeiter. Aber machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie die vorher beschriebenen Schritte befolgen werden aus großen Fehlern immer kleinere und daraus entsteht zwangsläufig Erfolg.

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