(openPR) Eine Uni zum Verlieben: am Freitag, den 14. Februar öffnet die Sigmund Freud PrivatUniversität SFU Berlin wieder ihre UniTür. Ab 13 Uhr können sich Abiturient*innen, die ein Bachelorstudium anstreben sowie Absolvent*innen und Berufserfahrene, die ein Master Programm interessiert, hinsichtlich ihrer Studien- und Berufswahl beraten lassen. Die Entscheidung für ein Studium, eine Weiterbildung oder Spezialisierung fällt vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen angesichts der großen Anzahl an Möglichkeiten nicht immer leicht. Die SFU Berlin gibt daher beim Tag der offenen UniTür Auskunft über die jeweiligen Berufsfelder und Studieninhalte und berät auch zu den Optionen einer Studienfinanzierung. Im Studierenden-Café können sich die Besucher*innen zusätzlich mit Professor*innen, Student*innen und dem Studien Service Center im informellen Ambiente austauschen.
Ass.-Prof. Dr. Katharina Reboly, die Direktorin der SFU Berlin, ist vom Angebot der offenen UniTür überzeugt: „Viele Menschen sind heutzutage oft überfordert hinsichtlich der Entscheidung für einen beruflichen Lebensweg. Die Reform der Psychotherapie-Ausbildung, der disruptive Wandel in der Medienbranche oder kulturelle Herausforderungen, die neue Berufe erfordern, stellen neue Ausrichtungen dar in einer universitären Ausbildung der Zukunft. Mit der offenen UniTür möchten wir mögliche Hemmschwellen abbauen, um direkt mit Professor*innen, Studienberater*innen und unseren höhersemstrigen Studierenden ins Gespräch kommen zu können.“
Die Sigmund Freud Universität SFU Berlin wurde 2013 am Campus in Berlin auf dem Gelände des Flughafen Tempelhof gegründet. Zu den angebotenen grundständigen Studiengängen zählen das Direktstudium der Psychotherapie & die Ausbildung zum/zur Psychotherapeut*in, ein Vollstudium der Psychologie (BSc/MSc/PhD) als auch ein konsekutives Journalismusstudium (Medien & Digitaljournalismus BA/MA).
Zusätzlich bietet die SFU Berlin Lehrgänge universitären Charakters in Kunsttherapie (Studiengruppe Master of Arts), ein internationales einjähriges postgraduelles Masterprogramm in Cultural Relations & Migration an sowie weitere Fortbildungsangebote auf Universitätsniveau für Professionals und zielt damit auf die Erweiterung fachspezifischer Schlüsselkompetenzen und den Wissenstransfer ab. In der Lehre und Forschung hat sich die SFU Berlin dazu verpflichtet, ein breites Spektrum wissenschaftstheoretischer- und wissenschaftspraktischer Ansätze zu vermitteln, um einen Nährboden für wissenschaftliche und berufspraktische Auseinandersetzungen zu schaffen. So werden die unterschiedlichen Methoden und Theorien gleichermaßen basierend auf empirischen und hermeneutischen Grundlagen sowie Handlungskompetenzen vermittelt; beispielsweise im Direktstudium Psychotherapie die verschiedenen wissenschaftlichen anerkannten psychotherapeutischen Verfahren gelehrt. Die Breite wird im Rahmen der Bachelorstudiengänge vermittelt, im Rahmen der Masterprogramme können Schwerpunkte markiert werden. Alle Studiengänge basieren auf dem Drei-Säulen-Modell, bestehend aus der Vermittlung von Theorie, Praxis und Persönlichkeitsentwicklung.
Seit 2004 bietet die Sigmund Freud PrivatUniversität SFU Wien das europaweit erste Vollstudium der Psychotherapie (Bachelor/Master/Doktorat/Habilitation) an und betreibt internationale Psychotherapieforschung unter Einbeziehung der Methodenvielfalt sowie einschlägige Ausbildungsforschung. Seit 2016 wird das akkreditierte Direktstudium der Psychotherapie in Forschung und Lehre auch am SFU Standort Berlin am Campus Flughafen Tempelhof angeboten. Zudem betreibt die SFU Berlin am Department für Psychotherapiewissenschaft eine staatlich anerkannte Ausbildungsstätte für Psychotherapie und eine kassenermächtigte Institutsambulanz. Somit kann die SFU Berlin sowohl den „alten“ Weg für Kolleg*innen in der Übergangszeit (Psychologiestudium und Fachkundeausbildung) als auch den neuen deutschen Weg (Approbationsstudium Psychotherapie und Weiterbildung) für den Nachwuchs zur Gänze abbilden und auf einschlägige und einmalige Vorerfahrungen und Netzwerke zurückgreifen.
Die Psychotherapie kann nicht mehr als Appendix, Paradisziplin oder Subfach von ausschließlich Psychologie oder Medizin in den akademischen und professionellen Fächerkanon eingeordnet werden. Die Zeit ist reif, methodisch und inhaltlich die Kontur der Psychotherapie als Wissenschaft und Profession im Zusammenhang einer Psychotherapiewissenschaft im Einklang mit ihren verschiedenen Bezugswissenschaften zu definieren, um inhaltliche und strukturelle Aspekte einzubinden. So entwickeln Psychotherapeut*innen der kommenden Generationen eine berufliche Erstidentität im Sinne des „Ccientific-Practioner-Modells“ und erzielen erweiterte Kompetenzen und Professionalisierung für die akademischen aber gleichzeitig ambulanten, stationären und präventiven Bereiche sowie Versorgungsstrukturen. Spezifiziert auf die Professionsentwicklung in Deutschland bedeutet dies einen historischen Meilenstein, die Etablierung der Direktausbildung bzw. des Direktstudiums Psychotherapie(wissenschaft) für die Bereiche der Berufsausübung, der Weiterbildung und der Akademisierung des Faches nachhaltig für die nächsten Generationen zu verankern. Somit steht Deutschland an der Spitze der internationalen Psychotherapieentwicklung.
Das Hauptanliegen an die Studierenden und die Lehre, bezogen auf das gesamte Studienangebot der SFU Berlin, ist die Entwicklung einer individuellen Berufsidentität, die Etablierung des Nachwuchses zu einer kritischen Haltung im wissenschaftlichen Diskurs sowie der persönlichen Reife. Daher zählt kein Numerus Clausus als Aufnahmekriterium, sondern die persönliche Eignung für die jeweilige Studienrichtung. Die Chancen einer noch jungen Universität sind eine innovative Ausbildung, studierendenzentriertes Unterrichten, das Suchen und Besetzen erfolgsversprechender Forschungsnischen und geistige Heimat für die erfahrungshungrigen Studierenden zu sein, in welcher sie wachsen können.













