(openPR) Berlin, 22. November 2019
Philipp Harpain bleibt bis mindestens 2026 Leiter des GRIPS Theaters, darauf haben sich Volker Ludwig, Mehrheitseigner der gGmbH, und er geeinigt und heute die Vertragsverlängerung - mit der Option auf Verlängerung - unterzeichnet.
2017 hat Volker Ludwig die Leitung seines Hauses an Philipp Harpain für zunächst fünf Jahre übergeben. Seine Ausrichtung des Hauses hat sich als zukunftsweisend und tragfähig erwiesen: Aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen, ein breites Spektrum ästhetischer Handschriften, eine tief in alle Prozesse integrierte theaterpädagogische Arbeit und eine weitreichende Vernetzung in die Gesellschaft hinein, für dieses Profil stehen Philipp Harpain und sein Team.
Die im Oktober vom Senat für Kultur und Europa veröffentlichte „Zuschauerprognose der Berliner Bühnen für 2019“ zeigt, dass auch das Publikum diese Ausrichtung des GRIPS Theaters annimmt, denn das GRIPS Theater ist das Kinder- und Jugendtheater mit den meisten Zuschauerinnen und Zuschauern. Aber auch diverse Auszeichnungen und Festival-Einladungen bestätigen die Arbeit Philipp Harpains, ganz aktuell erhielt die Produktion „Dschabber“ von Marcus Youssef im November sowohl den Publikumspreis des Nürnberger Festivals „Lichtblicke“ sowie den der diesjährigen IKARUS-Verleihung als herausragende Berliner Theaterinszenierung.
Zur Person Philipp Harpain:
1966 in Kiel geboren und am Rande des Teufelsmoors aufgewachsen, lebt seit 1999 in Berlin. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes.
Bereits mit 14 Jahren hat er Straßenmusik und Straßentheater gemacht, nach seiner Ausbildung zum Theaterpädagogen in Ulm arbeitete er als Schauspieler und Theaterpädagoge am Landestheater Neustrelitz, im Moks-Theater Bremen und Carrousel-Theater an der Parkaue (unter Manuel Schöbel), bevor er 2003 ans GRIPS Theater wechselte.
Hier baute er eine theaterpädagogische Abteilung von insgesamt fünf Mitarbeiter*innen auf, und war verantwortlich für die Entwicklung von Projekten mit Kindern und Jugendlichen. Philipp Harpain ist für seine langjährige und vielschichtige Kampagnenarbeit für junge Flüchtlinge wie „Hier geblieben!“ und „SOS for Human Rights“ bundesweit bekannt geworden. Seine Projekte („Kinderkongress“, Jugendklub BANDA AGITA, u.a.) wurden mehrfach ausgezeichnet.
2016 übernahm er die Künstlerische Leitung des GRIPS Theaters, bevor Volker Ludwig ihm 2017 die Gesamtleitung des Hauses übertrug.











