(openPR) Die Wünsche nach Natürlichkeit und gesundem Leben sind einleuchtend. Ebenso groß ist die Unsicherheit, worauf man sich heute beim Kauf von Möbeln wirklich verlassen kann. Xtraholz.de, mit schon mehr als 80 Anbietern aus vielen Bereichen der Holzbranche, gibt einige erste Tipps und Anregungen, wie Sie für sich und Ihre Familie ein mehr an Sicherheit und damit verbunden, ein mehr an Lebensqualität bekommen können.
Beim Kauf von Einrichtungsgegenständen sollten Sie sich nicht davor scheuen, gezielte und konkrete Fragen nach Herkunft und Verarbeitung der eingesetzten Materialien zu stellen, da diese Kriterien wesentlich für die Ökobilanz des Produkts sind. Vor allem aber sind sie wichtig für Ihre persönliche bewusste Auswahl für mehr Natürlichkeit und den damit verbundenen gesundheitlichen Vorteilen.
Nur so bekommen Sie Sicherheit, aus was Ihre Möbel bestehen und was in Ihren Möbeln drin ist, wie sie behandelt und ob sie ökologisch verträglich produziert wurden. Kaufen Sie erst, wenn Sie die Gewissheit haben, dass die Möbel so sauber und ökologisch wie möglich sind. Als kritischer und aufmerksamer Verbraucher helfen Sie sich und der Natur. Denn Sie machen handfeste Politik für ökologische Produkte und eine umweltverträgliche Wirtschaftsweise. Xtraholz.de und seine Partner bemühen sich diesen Ansprüchen, und den Grundsätzen der Nachhaltigkeit und Natürlichkeit entsprechend, in geeignetem Maße nachzukommen. Die folgenden Checklisten gibt Ihnen einige Hinweise darauf, was es zu beachten gilt ist und worauf Sie achten sollten.
Basis-Checkliste - Diese Fragen sind von Bedeutung:
• Nachwachsende Rohstoffe?
• Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft (kein Raubbau)?
• Korpus und Fronten aus Massivholz? (Leimholz, 3-Schicht- und furnierte Tischlerplatte sind akzeptabel)
• Keine Spanplatte, kein Tropenholz?
• Langlebige handwerkliche Verarbeitung?
• Ist der verwendete Leim frei von Lösungsmitteln und Formaldehyd?
• Materialien frei von Formaldehyd und Schutzstoffen (Pestizide, Insektizide, Fungizide)?
• Prüfzeugnisse von Umweltinstituten?
Checkliste Oberflächen
• offenporige, "atmende" Oberflächen (Raumklima)?
• Verwendete Öle und Wachse rein biologisch, z.B. Kräuteröl, Bienenwachs (keine künstlichen Ersatzstoffe)?
• Wenn Lack: formaldehydfrei und lebensmittelecht?
• Wenn Farbe: Bio-Farbe, frei von Lösungsmitteln, Schwermetallen, etc.?
• Oberflächen benutzerfreundlich (kleine Schäden leicht zu beheben: schleifen, wachsen, ölen)?
• Prüfzeugnisse?
Checkliste Polstermöbel
• Polstermaterial aus nachwachsenden Rohstoffen?
• Mischungsverhältnis Naturlatex/ Syntheselatex?
• Unterfederung metallfrei?
• Gestell aus Massivholz (keine verdeckte Spanplatte)?
• Bezugsstoffe aus Naturmaterialien?
• Bezugsstoffe langlebig (Lichtechtheit, Scheuerfestigkeit etc.)?
• Polster sortenrein zu recyceln?
Auch Fragen zum Lebenszyklus helfen Natur
Möbel sollen nicht nur sauber und unbelastet sein. Wichtig ist, dass der gesamte Lebenszyklus vom Rohstoff bis zum Recycling nach ökologischen Gesichtspunkten gestaltet wird. Denn hier entscheidet sich, wie schädlich ein Produkt für die Umwelt ist. Wir sagen Ihnen, was im Einzelfall wichtig ist.
Rohstoffe
Nachwachsende Rohstoffe sollten den Vorzug erhalten, auf Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit achten. Besonders wichtig ist der Anbau nach ökologischen Kriterien (z.B. Baumwolle: keine chemische Düngung, Verzicht auf Pestizide). Sie erkennen das z.B. an der Bezeichnung: kbA - kontrolliert biologischer Anbau. Tropenholz stammt sehr häufig noch aus Raubbau.
Recycling
Langlebige Produkte (Verarbeitung) sind ökologisch sinnvoll, sie sollten die Möglichkeit der Wiederverwendung (Aufarbeiten) oder Weiterverwendung (Umbau) bieten und recycelbar sein.
Alle Materialien müssen sortenrein getrennt werden können (keine Verbundstoffe) und sollten sich problemlos in den natürlichen Kreislauf wieder einfügen lassen.











