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Schlachthof-Skandal in Oldenburg: Staatsanwaltschaft bestätigt Straftaten

11.11.201911:49 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Schlachthof-Skandal in Oldenburg: Staatsanwaltschaft bestätigt Straftaten
Schlachthof-Skandal in Oldenburg: Staatsanwaltschaft bestätigt Straftaten
Schlachthof-Skandal in Oldenburg: Staatsanwaltschaft bestätigt Straftaten

(openPR) Fast genau vor einem Jahr hatte das Deutsche Tierschutzbüro Bildmaterial aus dem Schlachthof in Oldenburg veröffentlicht.
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Die Bilder zeigten, wie brutal die Mitarbeiter*innen mit den Tieren vor Ort umgegangen sind. So kam z.B. regelmäßig der Elektroschocker zum Einsatz und Rinder wurden in mehreren Fällen ohne ausreichende Betäubung getötet. Das Bild- und Videomaterial war so schockierend, dass sich selbst die Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast empört zeigte. Damals hatten die Tierrechtler*innen vom Deutschen Tierschutzbüro den Schlachthof angezeigt.

Ein Jahr später hat die Staatsanwaltschaft nun das Bildmaterial ausgewertet und kommt zu dem Ergebnis, dass mehrere Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorliegen. Neben einigen Ordnungswidrigkeiten kam es nach Einschätzung der Justiz jedoch auch zu Straftaten. Hier sieht der Gesetzgeber Geld-sowie Freiheitsstrafen vor. Bei den Beschuldigten handelt es sich um die damaligen Geschäftsführer*innen der Standard Fleisch GmbH sowie weitere Mitarbeiter*innen des Schlachthofes. Wann und ob es zu einer Anklage vor Gericht kommt ist derzeit noch unklar.

"Wir fordern harte Strafen gegen die Verantwortlichen, wer Tiere auf diese brutale Art und Weise misshandelt und quält, darf nicht unbestraft davon kommen" so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros. Die Tierrechtler*innen erinnern abschließend aber auch daran, dass dies nur ein Fall von mehreren in Niedersachsen und bundesweit ist. "Immer wieder werden Missstände in Zucht- und Mastanlagen sowie bei Tiertransporten und Schlachthäusern dokumentiert und in die Öffentlichkeit gebracht, es ist offenbar gängige Praxis Tiere zu quälen, daher empfehlen wir den Verbraucher*innen die pflanzliche Lebensweise, nur so kann man den Tieren effektiv und nachhaltig helfen" so Peifer.

Weitere Informationen zum Schlachthof Oldenburg finden Sie hier: https://www.tierschutzbuero.de/realitaet-schlachthof/ (https://www.tierschutzbuero.de/realitaet-schlachthof/)




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Pressekontakt:

Deutsches Tierschutzbüro e.V.
Herr Jan Peifer
Streustraße 68
13086 Berlin

fon ..: 030-270049611
web ..: http://www.tierschutzbuero.de
email : E-Mail

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