(openPR) Sekretär/innen und Assistent/innen können sich freuen. Weitaus stärker als andere Berufsgruppen profitieren sie von der gegenwärtigen wirtschaftlichen Entwicklung und stehen am Arbeitsmarkt wieder hoch im Kurs. Das Stellenangebot für Arbeitskräfte im Sekretariat und Officemanagement ist in Deutschland seit Januar 2006 kontinuierlich gestiegen.
Insgesamt veröffentlichten die Unternehmen in den ersten 3 Quartalen 2006 fast ein Drittel mehr Stellenangebote für diese Zielgruppe als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Zu diesem Ergebnis kommt die Officemanagement PersonalMedia GmbH im Rahmen einer Analyse, bei der die von Unternehmen in Zeitungen bzw. im Internet veröffentlichten Anzeigen ausgewertet wurden.
Etwa 25 % aller Angebote am deutschen Stellenmarkt betreffen kaufmännische Berufe. Wie die Anzeigenauswertungen der Officemanagement GmbH Personalmedia zeigen, liegen die Anteile in den Oberzentren überdurchschnittlich hoch. So erreichen Standorte wie Frankfurt, München, Stuttgart, Berlin, Hamburg und Düsseldorf zwischen 28 und 35 Prozent. Für Sekretär/innen, Assistent/innen und Officemanager/innen stammen die weitaus meisten Angebote aus den Ballungsräumen. Hier bestehen die grössten Chancen und Verdienstmöglichkeiten.
Innerhalb des Officebereiches gibt es allerdings erhebliche Unterschiede: Während die Zahl der Stellenangebote und Beschäftigten mit überwiegend einfachen administrativen Tätigkeiten rückläufig ist, bringt der Einsatz neuer Technologien, vor allem dort wo die Informations- und Kommunikationstechniken in den Unternehmen verstärkt zur Anwendung kommen, neue Strukturen.
Dieser Trend wird hierzulande weitgehend bestimmt durch eine Produktion hochwertiger Industrieprodukte bei weltweiter Verflechtung der Warenmärkte und Finanzströme.
Dies hat in den vergangenen Jahren zu einem nachhaltigen Strukturwandel vieler Arbeitsplätze geführt, hinzu kommt der allgemeine Trend zur integrierten Sachbearbeitung und Projekten, wodurch der Bedarf an formal hoch qualifizierten Kräften deutlich gestiegen ist. Fremdsprachen sind zu einem unabdingbaren Anforderungsmerkmal für eine überwiegende Anzahl qualifizierter Jobs geworden.
Qualifizierte Bewerber/innen sind dennoch häufig schwer zu finden, angesichts 4 Millionen Arbeitsloser eine paradoxe Situation.
Unbestritten ist allerdings auch, dass viele Bürofachkräfte vergeblich nach Beschäftigung suchen. Unzureichende Qualifikationen, immer spezifischere Tätigkeitsprofile der Unternehmen oder fehlende Mobilität tragen dazu bei, dass es nicht zum Arbeitsvertrag kommt.
Einen Trend betätigt die Untersuchung unbedingt: Immer mehr Unternehmen beschreiten den Weg des Online-Recruiting. Annähernd 80 Prozent der Stellenanbieter im untersuchten Segment bevorzugen die digitale Bewerbung.
Sekretär/innen und Assistent/innen, eine Zielgruppe, zu deren "täglich Brot" das Internet gehört, sind geradezu prädestiniert für diese Form der Ansprache.








