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“Hidden Treasure” am Kap der Guten Hoffnung

30.10.201915:04 UhrIT, New Media & Software
Bild: “Hidden Treasure” am Kap der Guten Hoffnung
Hout Bay-Area, Cape Town S.A.
Hout Bay-Area, Cape Town S.A.

(openPR) Für moderne Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial und dem Eigenanspruch, dieses zeitlich und wirtschaftlich effizient zu nutzen, bietet das Outsourcing dezidierter Prozesse zahlreiche Vorteile. Insbesondere für den Bereich der Software- und Anwendungsentwicklung hat sich in Osteuropa, Asien und Indien ein Markt entwickelt, der die Projektarbeit für europäische und internationale Unternehmen zu sehr niedrigen Preisen nahezu in Eigenregie übernimmt. Doch spart ein Auftraggeber mit diesem Modell wirklich Personal- und Entwicklungskosten? Behält er über die gesamte Projektlaufzeit die volle Kontrolle?




Business Process Outsourcing (BPO) – ein globaler Trend

Bereits seit vielen Jahren dienen Asien und Osteuropa als traditionelle Ziele für das Offshore-Outsourcing digitaler Dienstleistungen, wie die Web- und App Entwicklung, Suchmaschinenoptimierung und Paid Content-Kampagnen. Viele Länder in diesen Regionen haben sich in der Vergangenheit bereits einen Namen als Serviceressource mit „emsigen“ Arbeitskräften für standardisierte Projekte machen können, die Arbeiten zu einem Bruchteil der Preise europäischer oder amerikanischer Konkurrenten erbringen. Bisher war Indien für die meisten internationalen Unternehmen ein unschätzbares Glied in der Software- und IT Supply Chain, insbesondere für die USA und das Vereinigte Königreich.


Risiken beim Outsourcing ganzheitlicher Projekte an herkömmliche Offshore-Dienstleister

Investoren und Auftraggeber sollten jedoch von vorn herein wissen, dass gerade in den oben genannten Regionen bestimmte Faktoren schon während der Planung, als auch der späteren Steuerung und Administration von Offshore-Development-Projekten berücksichtigt werden müssen, die sich unter Umständen nachteilig auswirken können. Dazu zählen neben einer Sprachbarriere auch unterschiedliche Zeitzonen. Osteuropäische Dienstleister sind geografisch zwar „näher dran“, nehmen die Hürde der Sprachbarriere aber ebenso wenig mit Leichtigkeit, wie ihre asiatische Konkurrenz und weisen obendrein ein deutliches Qualitätsdefizit auf. Überdies nutzen beide eine völlig andere und uns in Teilen fremde Organisationsstruktur.

Insbesondere in Indien und Asien werden fähige Entwickler derart mit Arbeit überflutet, dass kaum ein Projekt von einem Fachmann begonnen und auch zu Ende geführt, geschweige denn mit einem hohen Qualitätsanspruch kommuniziert und abgewickelt wird. Indem möglichst viele Aufträge gleichzeitig akquiriert und abgewickelt werden müssen, leidet die Qualität individuell angelegter Projekte. Oft mündet dies in nur halb- oder unfertige Projekte, eine nachvollziehbare Unzufriedenheit des Auftraggebers und unerwünschte, zusätzliche Kosten für Nachbesserungen. Den unfassbar geringen Stundensätzen osteuropäischer und asiatischer Entwickler steht damit ein klares Manko gegenüber!

Wenn das Kind dann einmal in den Brunnen gefallen ist, lässt sich das Steuer durch Gespräche oder gar juristische Maßnahmen auch nicht mehr herum zu reißen. Allein der Versuch würde insbesondere bei indischen und asiatischen Dienstleistern eine starke Abneigung gegen den Auftraggeber und dessen „aggressive“ Geschäftsphilosophie nach sich ziehen.

Ob ein Unternehmen lokal agiert, oder an einen Offshore-Provider auslagert – es muss sicherstellen, dass die eingesetzten Fachkräfte leistungsfähig, kompetent und professionell arbeiten. Unerlässlich ist eine zeitgenaue Planung des Projektes und eine offene Kommunikation hinsichtlich der Auslastung und Kapazität des Offshore-Dienstleisters, sodass ein erfolgreicher Verlauf des Projektes für Aufraggeber und Developer frühzeitig erkennbar ist. Nur so werden ein hohes Maß an direkter Kommunikation, Vertrauen und eine gute Zusammenarbeit zwischen Kunde und Anbieter gewährleistet.


Südafrika als „Hidden Treasure“ für Offshore Development-Projekte

Aus europäischer und wirtschaftlicher Sicht drängt sich der Eindruck auf, dass wir eine ganz bestimmte Nation scheinbar vollkommen von der Outsourcing-Landkarte gestrichen haben. Südafrika ist nicht nur in der Lage, einem hohen und europäisch geprägten Kundenanspruch gerecht zu werden, sondern bringt eigeninitiativ Förderungsansätze auf den Weg, die besonders ausländischen Gründern und Investoren Anreize liefern, enger mit südafrikanischen Unternehmen zusammenzuarbeiten und Projektinvestments nach Kapstadt, Pretoria oder andere neu entstehende Businesszentren auszulagern. Bereits im Juli 2007 wurde das „Business Process Outsourcing and Offshoring-Program“ ins Leben gerufen – BPO-Kooperationen zwischen europäischen und südafrikanischen Unternehmen wird damit ein Zuschuss von bis zu 124.000 Rand pro Arbeitsplatz gewährt, der explizit durch ein BPO Invest entsteht.

Eine europäische Prägung mit britischem Einschlag, ein funktionierendes Rechtssystem, die sehr junge Bevölkerung der „Born Free Generation“ sowie ein starker Wille, dem eigenen Land zu einem langfristig besseren, wirtschaftlichen Wachstum zu verhelfen, sind unschätzbare Wertfaktoren, die man in dieser Form bei osteuropäischen und asiatischen Anbietern vergeblich sucht.

Südafrikanische Fachleute wachsen in einer uns ähnlichen Kultur auf, sind somit in der Lage, sich europäischen Unternehmenskulturen anzupassen, Hauptziele zu verstehen, in das Konzept einzubinden und fließend in neutralem Englisch zu besprechen. Unschlagbarer Vorteil für eine effiziente Korrespondenz ist die Zeitzone, in der Südafrika sich befindet. GMT+2 ist ideal: Besprechungen mit den USA finden am späten Nachmittag statt, Meetings mit Europa in Echtzeit und die Telefonkonferenz mit Sydney wird für den frühen Vormittag geplant.


Entscheidende Vorteile Südafrikas als Offshore-Development-Partner


Südafrika liegt in der gleichen Zeitzone (GMT+2)
wie London, Berlin, Paris, Brüssel, Edinburgh,
Stockholm und Wien

Hervorragend ausgebildete Fachkräfte,
aber auch eine Arbeitslosenquote von 29%
(Vergl. zu Griechenland: 17% und Spanien: 14%),
daher großes Reservoir an Arbeitskräften auf
der Suche nach einem guten Job

Insgesamt 27 Hochschulen

Südafrika ist flächenmäßig etwa so groß wie Spanien
und Frankreich zusammen, 57,3 Mio. Südafrikaner
leben in ihrem Heimatland (rd. 80% christlichen
Glaubens)

Exportquote von ca. USD 108 Mrd.
Importquote von ca. USD 82 Mrd.

Südafrika ist nach Nigeria die zweitgrößte
Volkswirtschaft Afrikas und zudem Mitglied
der G20 Staaten mit 1. Welt-Status

Deutschland ist nach China größter Handelspartner

Sehr junger Altersdurchschnitt von 27,6 Jahren
(prognos. 2020) bis 2050 auf etwa 33,9 steigend

Projektdurchführung und -abschluss ist zeitlich exakt
einzustellen – vorhersehbar gute Projektergebnisse

Englisch als Verwaltungs- und Muttersprache,
daher keine Sprachbarriere

Schnelle, zeitnahe und professionelle
Reaktion auf Kundenanfragen

Signifikante Kosteneinsparungen - Kosten um
bis zu 60% niedriger im Vergleich zu Quellmärkten

Reduzierte Personalfluktuationskosten

Kostengünstige Standorte

Zeitgemäße, gut erschlossene und
robuste, leistungsfähige Infrastruktur

Sich permanent verbessernde Internet-
und Telekommunikation

Schwächelnde Währung / Rand (ZAR)

Laut BPESA belegt Südafrika Platz 3 unter den globalen Standorten, die den nativ englischsprachigen Dienstleistungssektor belegen. Es kommen jährlich etwa 410.000 englischsprachige Fachleute zu den nationalen Arbeitskräften hinzu.


Südafrikanische Offshore-Developer betreiben konkurrenzfähige Wertschöpfung

Südafrikanische Entwicklungsunternehmen generieren einen deutlichen Mehrwert auf höchstmöglichem Niveau und stellen immer wieder unter Beweis, dass sie in der Lage sind, erstklassige digitale Arbeit zu leisten. Junge südafrikanische Unternehmen sind keine "bricklayers" (reine Entwicklungsschmieden nach asiatischem oder indischem Vorbild), sondern ernst zu nehmende und in Bezug auf den Quellmarkt durchaus konkurrenzfähige Companies, die auch auf strategischer Ebene jetzt schon und hochmotiviert Wertschöpfung betreiben. Typische Stundensätze für qualitativ hochwertige und nicht freiberufliche digitale Arbeiten reichen von 600 bis 900 Rand (Vergl.: 1 USD = 15,06 Rand) – zwar ist das deutlich mehr, als etwa in der Ukraine, Indien oder Polen, allerdings stehen dem eine völlig andere, funktionale und eine auf gesundes Wachstum ausgelegte Organisationsstruktur und ein deutlich höherer Qualitätsanspruch gegenüber.

Gründer, Investoren aber auch etablierte Unternehmen sollten dringend überdenken, ob es nicht längst an der Zeit ist, hoheitlich koordinierte Prozesse an einen performanten und zuverlässigen Markt zu verlegen. Ein noch nicht übersättigter Dienstleistungssektor der dynmisch wächst und höchsten Qualitätsansprüchen von Auftraggebern und Kunden gerecht wird, bietet unzählbare Vorzüge für groß angelegte Outsourcing-Projekte, insbesondere im Bereich der IT und Software-Entwicklung.

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