(openPR) ePayment-Plattform auf Rechnungswesen getrimmt / Dateischnittstelle ermöglicht Datenaustausch als Standard-Datei
Die Postbank hat jetzt die Bezahlung im Internet-Shop mit der Finanzbuchhaltung vernetzt. Sie löst damit ein Problem, das vor allem größere Unternehmen haben, die ihr Sortiment über das Internet verkaufen.
Während kleine Internet-Shops bei der Auswahl eines ePayment-Systems vor allem nach einfachen Shopschnittstellen suchen, kämpfen größere Unternehmen an einer ganz anderen Front: die über den Internet-Shop generierten Bezahlflüsse müssen mit der Finanzbuchhaltung in Einklang gebracht werden. Besonders schwierig wird es, wenn parallel zum Internet-Shop noch Mailorder-Versandhandel oder ein Call-Center betrieben werden. Denn dann müssen auch diese Zahlungsströme in die Finanzbuchhaltung eingespeist werden.
Die meist gekapselten elektronischen Bezahl-Systeme lassen eine praxisgerechte Einbettung in die betrieblichen Datenflüsse in der Regel nicht zu. Um diesem Manko abzuhelfen, hat die Postbank ihre Internet-Payment-Plattform PaySolution jetzt mit einer komfortablen Dateischnittstelle ausgestattet. Dadurch können Daten über online erfolgte Bezahlvorgänge aus dem PaySolution-System als Datei heruntergeladen werden, zum Beispiel als ganz normale Excel-Tabelle. Diese lässt sich in die Finanzbuchhaltung importieren - und schon sind die beiden Rechenkreise zusammengeführt. Umgekehrt können Bezahlvorgänge aus dem Call-Center oder dem Mailorder-Versand in einer Datei gesammelt werden, bevor die gesamte Datei auf den Postbank-Server geladen und dort als Paket verbucht wird.
Die Ergebnisse der Buchungen gibt es als Ergebnisdatei zum Download. So erfährt die Finanzbuchhaltung sofort, aus welchem der Datensätze ein Debitor wird und aus welchem ein Fall für den Papierkorb. Und wenn der Kontoauszug oder die Kreditkartenhändlerabrechnung im Briefkasten liegt, lassen sich alle Zahlungen einfach zuordnen.
Bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart Ende 2002 ließen sich nahezu alle großen Postbank-Händler den neuen Dienst frei schalten - ein weiteres Indiz dafür, dass es dem Handel in Sachen ePayment nicht in erster Linie um neue Bezahlsysteme geht, sondern um die praxiskonforme Einbindung akzeptierter Verfahren in ihre betriebliche Infrastruktur.
Diesen Lösungsansatz wird die Postbank weiterführen. Rechnungswesen und ePayment sollen noch näher zusammenrücken. Mehr Infos zum neuen Modul Upload-Download unter http://www.postbank.de/paysolution .











