(openPR) Schon beim Kauf eines neuen Gerätes sollte man unbedingt auf den Stromverbrauch achten, der letztlich über die wirklichen Kosten eines Gerätes entscheidet. Denn viele Geräte werden lange genutzt: Eine Waschmaschine oder ein Kühlschrank kann es auf eine Benutzungsdauer von bis zu 10 Jahren bringen. Andere Geräte laufen 24 Stunden am Tag – wie etwa Kühlgeräte oder Computer, Faxgeräte und Telefone im Standby. Deshalb können Stromeinsparungen durch energieeffiziente Geräte oft schon nach kurzer Zeit den teilweise höheren Anschaffungspreis deutlich übersteigen.
Vor allem Elektrogeräte für Unterhaltung und Kommunikation sind für den steigenden Stromverbrauch privater Haushalte verantwortlich. Moderne Fernsehgeräte wie Plasmafernseher sind wahre Stromfresser. Ihr Verbrauch ist bis zu viermal höher als der eines klassischen Bildröhrenfernsehers oder eines LCD-Fernsehers.
Beim Kauf eines Computers sollte man aus energetischer Sicht ein Notebook in Erwägung ziehen. Aufgrund ihrer kompakten und verbrauchsoptimierten Komponenten sind Notebooks zwar etwas teurer in der Anschaffung, aber günstiger im Betrieb. Auf Dauer stellen sie in der Regel die wirtschaftlichere Alternative dar. Ein Desktop PC mit Flachbildschirm verbraucht im Normalbetrieb mehr als dreimal so viel Strom wie ein Notebook, das im Betrieb nur zirka 30 Watt aufnimmt. Ein PC mit Flachbildschirm hat dagegen eine Leistungsaufnahme von zirka 100 Watt, ein PC mit ineffizientem Röhrenbildschirm sogar von rund 200 Watt.
Die energieeffizientesten Monitore sind Flachbildschirme mit LCD- oder TFT-Technik. Die Anschaffungskosten für einen TFT-Bildschirm sind zwar höher, doch dafür ist er im Betrieb deutlich günstiger als ein CRT-Röhrenmonitor. Ein Beispiel: Ein TFT-Flachbildschirm (19 Zoll) kostet rund 210 Euro, ein vergleichbarer CRT-Röhrenmonitor (19 Zoll) 130 Euro. Vorausgesetzt wird eine tägliche Benutzungsdauer von 4 Stunden. Ein TFT-Bildschirm mit einer Leistungsaufnahme von 35 Watt verbraucht so jährlich 51 kWh. Bei einem Strompreis von 17,5 Cent pro kWh liegen die Kosten bei rund 9 Euro im Jahr. Ein ineffizienter CRT-Röhrenmonitor mit einer Leistungsaufnahme von 110 Watt kommt bei gleichen Nutzungsbedingungen auf einen Verbrauchspreis von jährlich 28 Euro. Der um 80 Euro teurere TFT-Bildschirm rechnet sich damit schon nach rund 4 Jahren. Wird der Bildschirm beruflich genutzt (8 Stunden pro Tag), rentiert sich die Anschaffung sogar schon deutlich früher.
Weitere Tipps zum Thema Strom sparen finden Sie im aktuellen Ratgeber auf der Seite www.stromtip.de.
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Alexander Borais
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