(openPR) Forscher der Stanford Universität, haben in Curcumawurzeln aus Bangladesh teils besorgniserregend hohe Blei- Konzentrationen gefunden.
In ihrer Studie, veröffentlicht im Fachjournal „Environmental Research“, beschreiben die Forscher bis zu 500-fach überschrittene Grenzwerte in Curcuma aus Bangladesh. Ein Gramm Curcuma enthielt dabei bis zu 690 Mikrogramm Blei.
Zurückzuführen ist dieser Umstand auf eine gefährliche Färbepraxis. Curcumabauern versuchen dem Curcuma eine möglichst leuchtende Färbung zu geben, wofür sie Bleichromat einsetzen. Diese Praxis geht bis in die 1980er Jahre zurück. Damals hatte eine Flut die Curcumawurzeln der Region stark gebleicht. Die Bauern konnten am Weltmarkt nicht mehr ausreichend konkurrenzfähig auftreten. Sie versuchten daher, ihren Kurkumawurzeln wieder die typische Färbung zu geben. Leider mit dem nun bemerkten, fatalen Ergebnis: Bleibelastung.
Da mehrere Medien über diese Gefahr berichten, weisen wir darauf hin, dass wir ausschließlich auf Schwermetall- und Pestizidverunreinigungen geprüfte Curcumaextrakte und Curcumapulver verwenden. Um Verunreinigungen zu vermeiden, beziehen wir alle Rohstoffe ausschließlich von in Deutschland ansässigen, geprüften und zertifizierten Handelsfirmen.
Info Blei: Blei besitzt keine physiologische Bedeutung für den Menschen. Es ähnelt chemisch vielfach dem Kalzium und stört auf diese Weise unter anderem kalziumabhängige Stoffwechsel- und Regulationsprozesse. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stuft seit Juni 2006 Blei und seine anorganischen Verbindungen als krebserzeugend (Kategorie 2) ein. In der Kategorie 2 finden sich Stoffe, die als "krebserzeugend für den Menschen" anzusehen sind und einen nennenswerten Beitrag zum Krebsrisiko leisten.











