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Nach Anzeige: Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt gegen Bio-Hühnerbetrieb

02.10.201910:45 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Nach Anzeige: Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt gegen Bio-Hühnerbetrieb
Nach Anzeige: Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt gegen Bio-Hühnerbetrieb
Nach Anzeige: Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt gegen Bio-Hühnerbetrieb

(openPR) Die Nachfrage an Bio-Eiern ist in den letzten Jahren massiv gestiegen.
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Insbesondere nach den vielen Eier-Skandalen und damit verbundenen Tierquälerei greifen die Verbraucher im Supermarkt gerne und immer öfter zu "guten" Bio-Eiern und erhoffen sich davon eine artgerechte Tierhaltung zu unterstützen. So wurden im Jahr 2018 über 1 Milliarde Bio-Eier in Deutschland gekauft, Tendenz steigend. "Die Idylle auf den Verpackungen täuscht allerdings, denn aus Bio ist längst Massentierhaltung geworden und so steckt hinter jedem Ei Tierquälerei" sagt Jan Peifer Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro e.V.



Dies belegen auch aktuelle Bildaufnahmen, die dem Deutschen Tierschutzbüro zugespielt worden sind. Die Aufnahmen sind in den letzten Wochen in einem niedersächsischen Bio-Betrieb bei Bad Iburg entstanden und zeigen skandalöse Zustände. So werden Hühner zusammengepfercht und übereinander gestapelt auf Gitterböden gehalten. "Die Haltung erinnert mehr an einen Käfig als an einen Bio-Betrieb" so Peifer. Verletzte Hühner werden nicht behandelt, viele sterben auch auf Grund der nicht artgerechten Haltungsform. Versteckte Kameras haben zudem über mehrere Tage dokumentiert, dass tote Hühner nicht ordnungsgemäß entsorgt wurden, teilweise haben sich schon Maden um die Kadaver gebildet. In einer Szene sieht man ein blutverschmiertes Ei, vermutlich hat die Henne zuvor große Schmerzen beim Legen dieses Eies gehabt. Ein anderes Huhn hatte sich in einer Schnur verwickelt und drohte zu ersticken, Tierrechtler haben es aus der misslichen Lage befreit. Von einem anderen Tier sind nur noch Knochen zusehen, es ist völlig verwest. In dem Bio-zertifizierten Betrieb werden rund 13.000 Legehennen gehalten.

Das Deutsche Tierschutzbüro hatte diese katastrophalen Zustände am 20.09.2019 bei der zuständigen Schwerpunkt -Staatsanwaltschaft in Oldenburg angezeigt. Wie jetzt die Staatsanwaltschaft mitteilt, wurden die Ermittlungen aufgenommen (AZ NZS 1103 Js 60231/19). Neben der Staatsanwaltschaft haben die Tierrechtler auch eine Anzeige bei der zuständigen Veterinärbehörde erstattet, diese hat nach Pressemeldungen erst mehrere Tage nach Eingang der Anzeige eine Kontrolle durchgeführt und dabei offenbar nur kleine Mängel festgestellt. "Der Tierhalter hatte mehr als genug Zeit, alle Spuren zu beseitigen, aber unsere Bilder belegen klare Verstöße und Tierquälerei. Die Staatsanwaltschaft kann basierend auf den Bildern ermitteln, denn sie sind authentisch und nachweislich aus dem Stall" so Peifer.

Wesentlich schneller haben die Supermärkte EDEKA und Marktkauf reagiert, nachdem diese einen Hinweis durch das Deutsche Tierschutzbüro erhalten haben, wurden die Eier, die u.a. in Filialen in NRW verkauft wurden, aus dem Sortiment genommen.

Immer wieder berichten Tierrechtler und Medien über skandalöse Zustände in landwirtschaftlichen Nutztierbetrieben. Und immer wieder wird gegen Haltungsvorgaben und Gesetze verstoßen und es werden mehr Kontrollen gefordert. "Doch Kontrollen bringen nichts, das einzige Mittel, was den Tieren wirklich nachhaltig hilft, ist die vegane Lebensweise" so Peifer abschließend.

Weitere Informationen: https://www.tierschutzbuero.de/wir-decken-auf-tierquaelerei-fuer-bio-eier/




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Pressekontakt:

Deutsches Tierschutzbüro e.V.
Herr Jan Peifer
Streustraße 68
13086 Berlin

fon ..: 030-270049611
web ..: http://www.tierschutzbuero.de
email : E-Mail

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